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Transport der Super-Tanne geglückt

Ehre, wem Ehre gebührt: Der Mega-Baum aus Dargun steht jetzt nicht mehr in einem Vorgarten, sondern auf dem Greifswalder Marktplatz. Schwierigkeiten, das Prachtexemplar in die Hansestadt zu bekommen, gab es auch. Doch an der Größe lag es nicht.

Die Darguner Nordmanntanne steht bereits auf dem Greifswalder Marktplatz und wird bald festlich dekoriert.
Andrea Reimann Die Darguner Nordmanntanne steht bereits auf dem Greifswalder Marktplatz und wird bald festlich dekoriert.

Die Nordmanntanne der Familie Hamann war eine Herausforderung für die Baumfäller. Starke Sturmböen brachten am Mittwoch den Stamm ins Wanken und daher waren zur Sicherheit bei der Bergung zehn Mann Verstärkung dabei. Außerdem maß der stattliche Baum am Boden sieben Meter in der Breite, die es zu bezwingen galt. Trotz dieser Widrigkeiten konnten die Arbeiter die Tanne bezwingen und transportierten sie per Schwerlaster zum Greifswalder Marktplatz. Dort soll das 20 Meter hohe Prachtexemplar bald den zentralen Adventsmarkt der Hansestadt zieren.

Noch ist die Weihnachtsbaum-Transformation aber nicht gänzlich abgeschlossen. „Einige Äste am Boden müssen wir entfernen, damit der Stamm in die zwei Meter tiefe Bodenhülse auf dem Markt eingelassen und darin verankert werden kann“, sagt Fred Wegner, vom Tannenhof Jarmen.

Spielecke im Garten statt der Tanne

Der Baumschmuck befindet sich derzeit noch in der Produktion bei verschiedenen Kunstwerkstätten, Kindergärten und Grundschulen in Greifswald. Am Montag soll die Darguner Tanne dann bei einer kleinen Zeremonie im Beisein der Feuerwehr und des Bürgermeisters ihr Festkleid bekommen.

Auf dem Grundstück der Hamanns ist nun nur noch ein halber Meter des Baumstamms übrig geblieben. Rund herum soll eine kleine Spielecke für die Enkel entstehen. Der Stumpf ist in etwa so groß, wie es einst der Setzling war, den die Hamanns dort 1994 gepflanzt hatten. Da die Tanne ihnen mit der Zeit zu groß wurde, verschenkten sie den Baum an die Stadt Greifswald.