Auf dem Schulweg aufgelauert:

Verdächtiger gesteht Belästigung von Mädchen

Was ist da auf dem Schulweg in Dargun wirklich passiert? Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen einer möglichen Belästigung. Die Eltern im Ort sind besorgt.

An der Darguner Grundschule sah man zunächst keinen Anlass die Eltern über die Belästigung zu informieren. Foto: E. Kruse
E. Kruse An der Darguner Grundschule sah man zunächst keinen Anlass die Eltern über die Belästigung zu informieren.

Die Verunsicherung ist immer noch groß in Dargun. So richtig wisse man ja nicht, wie man nun reagieren soll, meint eine junge Mutti. Vor einer Woche war bekannt geworden, dass ein junger Mann ein achtjähriges Mädchen auf dem Nachhauseweg von der Schule belästigt haben soll. Die Information kam erst mit Verzögerung an die Öffentlichkeit. Auch weil die Schule darauf verzichtet hatte, Eltern über den Vorfall zu informieren. Doch was hat der 25-Jährige nun genau getan? Und geht von dem Verdächtigen nun eine Gefahr aus?

Während die Schulen wegen der Herbstferien geschlossen sind, ist der Vorfall zumindest in der Darguner Kita „FreiRaum“ in diesen Tagen immer wieder ein Thema. Gerade Eltern, die auch noch Kinder im Grundschul-Alter haben, würden sich schon einige Sorgen machen, heißt es hier. Angst sei bei den Eltern aber nicht zu spüren.

Der 25-Jährige habe inzwischen eingeräumt, dass er das Mädchen mehrfach angesprochen und einmal auch berührt habe, erklärte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Donnerstag. Näher wollte er sich zu den Aussagen des Verdächtigen nicht äußern. „Wir schauen uns die Sache sehr genau an“, versicherte Zeisler. Polizei und Staatsanwaltschaft sehen allerdings keinen Haftgrund. Noch werde geprüft, wie das Verfahren jetzt weiter laufen soll.

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