Missbrauch in Gnoien:

Verurteilter Sextäter auf Bewährung draußen

Das Landgericht Rostock setzt den wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Ex-Trainer des Gnoiener SV auf freien Fuß - allerdings unter strengen Auflagen.

Der Verein hat Lehren aus dem Missbrauchsvorfall gezogen.
Torsten Bengelsdorf Der Verein hat Lehren aus dem Missbrauchsvorfall gezogen. Wer beim Gnoiener SV Trainer werden möchte oder eine andere Funktion übernimmt, in der er mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, der muss nun ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Das Landgericht Rostock hat die Verurteilung des Mannes aufgehoben, nach der der 73-Jährige für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis sollte. Die Berufungskammer des Landgerichtes verurteilte den Mann am Montag wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu zwei Jahren auf Bewährung. Allerdings unter strengen Auflagen: So darf der Rentner sich nicht an Orten aufhalten, an denen sich Kinder ohne Aufsicht befinden. Jeglicher Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist ihm verboten und er muss sich einer Führungsaufsicht stellen. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, das Urteil zu akzeptieren.

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