Braune Brühe auf der Wasseroberfläche:

Was breitet sich da im Peenekanal aus?

Angler schlagen Alarm. In Höhe des Malchiner Industriehafens schwimmt eine braune Flüssigkeit im Peenekanal. Sofort wird ein Verdacht laut.

Ein dicker brauner Schleier treibt seit einigen Tagen auf dem Malchiner Peenekanal.
Torsten Bengelsdorf Ein dicker brauner Schleier treibt seit einigen Tagen auf dem Malchiner Peenekanal.

Ein Angler hatte es zuerst gesehen: In Höhe der Einfahrt zum Malchiner Industriehafen machte sich am Mittwochabend auf dem Peenekanal ein riesiger Teppich mit einer undefinierbaren braun-grünen Flüssigkeit breit. Sogleich kam ein schlimmer Verdacht auf: Hatte hier etwa einer der Betriebe im Industriegebiet nicht ganz dicht gehalten und das Kanalwasser mit einer gefährlichen Flüssigkeit verseucht? Muss jetzt vielleicht eine Vielzahl von Fischen dran glauben, so wie vor einigen Wochen in der Peene bei Anklam?

Tote Fische konnten die Angler nun aber im Peenekanal und im Wasser des Industriehafens noch keine entdecken. Und wahrscheinlich ist den Flossentieren die grüne Brühe auch so ziemlich egal. Eine Gefahr geht davon offenbar nicht aus, gab die Seenplatten-Kreisverwaltung am Donnerstag Entwarnung. Selbst hatte der Landkreis allerdings keinen Mitarbeiter rausgeschickt, sondern verließ sich auf eine Einschätzung des Malchiner Ordnungsamtes.

Demnach roch das Wasser an dieser Stelle zwar ziemlich unangenehm. Die Verfärbung sei wohl aber durch ein Gemisch von Schlamm, Laub und eventuell noch Torf entstanden, hieß es aus der Kreisverwaltung. Auch Segler, die ihr Boot hier zu liegen haben, hätten inzwischen bestätigt, dass der braune Teppich eine natürliche Ursache habe.

 

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