Panzergranate jüngst beim Angeln gefunden:

Weiter Rätselraten um Fundmunition

Woher stammt die Panzergranate, die jüngst aus einem See  gefischt wurde. Ein Teterower hat da eine eigene Theorie, die an ein Jugenderlebnis anknüpft.

Der Fund einer Panzerabwehrgranate im Runden See bei Teschow wirft so manche Fragen auf. Insbesondere liegt die Herkunft des Sprengkörpers völlig im Dunkeln. Spezialisten des Munitionsbergungsdienstes hatten lediglich zweifelsfrei festgestellt, dass es sich um ein Geschoss aus Beständen der Sowjetarmee handelt.

Das veranlasste unseren Leser Albrecht Warkentin, der Redaktion seine Überlegungen mitzuteilen. Die Feststellung, dass in Teterow und Umgebung keine Truppen der Roten Armee stationiert waren, treffe nämlich nicht ganz zu. Im Frühjahr 1945 habe es hier doch eine beträchtliche Zahl von Kampftruppen gegeben. Albrecht Warkentin berichtet: „Ich war damals 14 Jahre und bin mit einigen Gleichaltrigen Anfang Mai zum Fischen auf den See hinausgefahren. Dort haben wir mit Stielhandgranaten gefischt. Einmal sind wir am Brügghopp durch den Durchstich in den Großen See vorgestoßen. Da sahen wir am Teschower Ufer jede Menge sowjetischer Truppen liegen. Es war deutlich mehr als eine Kompanie, vielleicht ein Bataillon. Die hatten dort ein Feldlager aufgeschlagen. Die Granaten ließen wir damals vorsichtshalber stecken und haben zugesehen, wieder außer Sichtweite zu kommen.“

Er könne sich gut vorstellen, dass die jetzt gefundene Granate aus jener Zeit stamme, denn der Runde See liegt inmitten des Grünlandes am Teschower Seeufer. Allerdings spricht ein Faktum eher dagegen: Bei dem Fundstück hatte es sich um Übungsmunition gehandelt. Die Kampftruppen  1945 führten höchstwahrscheinlich  scharfe Granaten mit.

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