Bilder vom Speedway:

Weltklasse! Teterow macht’s möglich

12 500 Zuschauer aus vielen Ländern erlebten im beschaulichen Teterow erstmals einen Speedway-Grand-Prix. Viele Mitglieder des MC Bergring haben einen Löwenanteil an dem Erfolg – und hoffen auf mehr solcher WM-Läufe.

So viel los.
Eckhard Kruse So viel los.

So viele internationale Journalisten hat es zuletzt 1990 am Bergring gegeben. Das weiß Dr. Christian Kunz vom MC Bergring noch genau. Damals waren es 100 Pressevertreter. Am Sonnabend hatten sich 80 Journalisten, Fotografen und Fernsehleute angesagt, die sich im Pressezentrum tummelten. Christian Kunz und sein Sohn Thomas Kunz waren nämlich für den Medienraum während des allerersten Speedway-Grand-Prix in der Teterower Speedway-Arena verantwortlich.

12 500 Zuschauer waren in die Arena gekommen, um die Starts und Finals der 18 Fahrer zu bestaunen. „Wir sind extra aus Wiesbaden und Lübben im Spreewald gekommen“, erzählten ein paar Ex-Neubrandenburger. Sie waren in ihrer Jugend mit Speedway in der Viertorestadt aufgewachsen. Da wollten es sich Frank und Petra Schulze, sowie Karsten Specht nicht entgegen lassen, wenn der erste WM-Lauf seit vielen Jahren in Deutschland ausgetragen wird.

Und im nächsten Jahr?

Das Gros der Zuschauer war per Auto angereist. Viele gingen aber auch zu Fuß. Und Busfahrer wie Norbert Mamerow brachten mit dem Shuttleverkehr immer mehr Publikum zur Arena.

Bürgermeister Reinhard Dettmann und einige Stadtvertreter durften sich im VIP-Bereich aufhalten. Gabriele Mäthing und Peter Stanislawski vom MC Bergring überwachten indes die Zeitnahme. Sie waren wie gut 50 Vereinsmitglieder in das von Benfield Sports International (BSI) organisierte und von den Stadtwerken ausgerichtete Rennen involviert. Hans-Werner Ruge war einer der Sprecher. Und auch die Leute vom Bahndienst, die die Strecke glätteten, waren vom Teterower Verein. Der hofft nun, dass sich der BSI auch im kommenden Jahr für einen Grand Prix in Teterow entscheidet.