Malchiner Bürgermeisterwahl:

Wer macht nun das Rennen?

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist am Donnerstagabend steht nun fest: Vier Kandidaten wollen in Malchin den Chef-Posten im Rathaus erobern. Doch was wollen die Vier in Malchin anders machen, falls sie tatsächlich gewählt werden?

Der Kampf ums Rathaus kann beginnen: Es bleibt bei den schon bekannten vier Kandidaten, die jetzt allerdings noch den Malchiner Bürgern gegenüber Farbe bekennen müssen.
Iris Diessner (2), Petra Konermann, Möller Der Kampf ums Rathaus kann beginnen: Es bleibt bei den schon bekannten vier Kandidaten, die jetzt allerdings noch den Malchiner Bürgern gegenüber Farbe bekennen müssen.

Ob sich vielleicht doch noch jemand meldet? Bis 18 Uhr wartete Andreas Vonthien am Donnerstagabend im Rathaus. Dann war die Bewerbungsfrist für die Malchiner Bürgermeisterwahl abgelaufen. In letzter Minute gemeldet hat sich am Donnerstag dann aber doch niemand mehr. Und so kann Malchins Wahlleiter nun ganz offiziell verkünden: Um den Bürgermeister-Posten in Malchin bewerben sich vier Kandidaten. Gewählt wird am 10. Mai. Wenn der Amtsinhaber nicht mehr antritt, dann sei es wenig überraschend, dass sich mehrere Bewerber um die Nachfolge bemühen, meint Vonthien. Am kommenden Donnerstag wird nun der Wahlausschuss darüber zu entscheiden haben, ob die vier Bewerbungen auch in Ordnung sind und für die Wahl zugelassen werden. Doch daran gibt es kaum einen Zweifel.

Kandidaten: Hammermüller, Malgadey, Müller, Trebbin

Wer steht da nun aber bei der Wahl auf den Stimmzetteln der Malchiner? Für die CDU tritt der Rechtsanwalt Andreas Hammermüller an. „Ich werde die Presse-Arbeit des Rathauses auf ein völlig neues Niveau heben. Absolute Transparenz der Arbeit in der Verwaltung wird mir ganz besonders wichtig sein“, kündigte er am Donnerstag schon einmal an. Für die SPD geht René Malgadey ins Rennen. Er betreibt in Malchin einen Computer-Service. Malgadey will vor allem wieder mehr mit den Bürgern ins Gespräch kommen, weil doch immer wieder zu hören sei, dass die im Rathaus sowieso machen, was sie wollen, hatte der SPD-Bewerber bei seiner Nominierung erklärt. Wenn die Bürger einmal ihre Meinung kundtun, dann werde die noch ignoriert, wie bei den Windkraftanlagen.

Der Einzelbewerber Axel Müller – derzeit Amtsleiter in der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte - will sich im Falle seiner Wahl vor allem um die Wirtschafts- und Tourismusförderung kümmern. Wichtig sei es ihm aber auch, junge Leute in der Stadt zu halten, sagte Müller am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung.

Klare Vorstellungen hat auch Imre Trebbin, ebenfalls Einzelbewerber. Er will vor allem das Marktplatz-Problem endlich lösen und sich um die Spielplätze im Stadtgebiet kümmern. So denkt der Polizist an einen zentralen Spielplatz in Malchin. Und auch die Badewasser-Heizung im Malchiner Schwimmbad steht auf seiner Agenda.

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