Rattengift auf der Koppel:

Züchter muss weiter um Pferde bangen

Noch immer ist unklar, wer auf einer Gnoiener Pferdekoppel Rattengift ausgelegt hat. Der Pferdezüchter sorgt sich vor allem um zwei tragende Stuten.

Danilo Gubert hofft, dass seine Pferde den Giftanschlag durch das schnelle Eingreifen einer Tierärztin überstanden haben.
Torsten Bengelsdorf Danilo Gubert hofft, dass seine Pferde den Giftanschlag durch das schnelle Eingreifen einer Tierärztin überstanden haben.

Der Gnoiener Pferdezüchter Danilo Gubert muss weiter um seine Tiere bangen. Unbekannte hatten auf seiner Koppel Rattengift ausgelegt, von dem über Weihnachten mehrere Tiere gefressen hatten. Eine Tierärztin hatte daraufhin sechs betroffene Pferde mit Spritzen behandelt. „Ich hoffe sehr, dass die Spritzen auch anschlagen“, sagte Gubert am Wochenende. Große Sorgen mache er sich vor allem um zwei tragende Stuten. Der noch ungeborene Nachwuchs könnte durch den Giftanschlag Schaden genommen haben, befürchtet der Gnoiener. Ansonsten seien die Pferde rein äußerlich wohlauf. Gubert lässt sie nur noch am Tage auf die Koppel. Freunde und Bekannte seien so wie er auch besonders wachsam, wenn sich Fremde der Koppel nähern.

Im September war Gubert eine Zuchtstute verendet. Damals war es nur ein Verdacht, dass jemand das Tier vergiftet haben könnte. Mittlerweile ist das wohl jetzt traurige Gewissheit. Das Rattengift wirkt erst nach einigen Tagen. Deshalb ist die Hoffnung groß, dass die Spritzen der Tierärztin das Schlimmste noch verhindern können.

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