Hosen melden sich zurück Mega CD Tipp vom 11. Dezember 2009
Die Toten Hosen, „Machmalauter - Live“, Jochens Kleine Plattenfirma, November 2009
13 Jahre mussten sich die Fans der Toten Hosen gedulden, aber jetzt ist es endlich wieder so weit: Die neue Live-CD der Düsseldorfer Punkrocker ist seit kurzem auf dem Markt.
Wörtchen im Rockzirkus mitreden Mega CD Tipp vom 20. November 2009
Reamonn, Reamonn Live, Universal Music, 2009
Das ist doch mal etwas. Das neue Reamonn-Album ist auf dem Markt: Reamonn „Live“. Imposant, bedrohlich: So klingt in diesem Album der Einstieg des Liedes „Faith“. Ein Orchester – es klingt ein bisschen á la Krieg der Sterne – kündigt Reamonn an, der danach mit seiner gewohnt angenehmen Rock-Stimme zu den Takten der Melodie den Text ins Mikrofon röhrt.
Das „Techno-Schlager-Monster“ ist zurück Mega CD-Tipp vom 6. November 2009
Alexander Marcus, 2009
Was passiert, wenn man pinke Hosen mit gegelten Haaren, schmierigem Lächeln, Electro und deutscher Folklore kombiniert? Man erschafft ein „Techno-Schlager-Monster“ mit Namen Alexander Marcus. Das aktuelle, bereits zweite Album des Youtube-Kultstars „Mega“ ist seit dem 16. Oktober im Handel und hält einige Angriffe auf Lach- und Beinmuskulatur bereit.
Wetterfee aus dem Hip-Hop-Stall MEGA-CD-TIPP VOM 29. Juni 2007
Rihanna, Good girl gone bad, Island Def Jam, 2007
Das ist doch mal ein Angebot. Seit Wochen flötet Rihanna, dass man unter ihren Regenschirm dürfe, nun, da es unablässig regnet. Die karibische Perle sollte sich als Wetterfee bewerben, denn justament mit dem Charteintritt von „Umbrella“ begann die Herrschaft der Tiefdruckgebiete.
Helden mit angezogener Handbremse MEGA-CD-TIPP VOM 22. Juni 2007
Wir sind Helden, Soundso, EMI Music 2007
An Helden hat man hohe Ansprüche: Der eine soll nichts weniger tun als die Welt retten. Andere, die den Heldenstatus für sich reklamieren, sollten zumindest gute Musik machen. Was manchmal der ersten Aufgabe so ziemlich nah kommt.
Die neue Geschmeidigkeit MEGA-CD-TIPP VOM 15. Juni 2007
Maroon 5, It won’t be soon
before long, A&M/Octone, 2007
Seitdem dem Hören immer öfter die Vorsilbe zu- abhanden kommt, hat die Sorte von Musik Konjunktur, die kaum stört. Und den Soundtrack dieser neuen Zeit liefern Maroon 5 in Perfektion.
Vom Kontrast-Kurs abgekommen MEGA-CD-TIPP VOM 8. Juni 2007
Linkin Park, Minutes To Midnight, Warner Bros. Records, 2007
Lange haben sich die sechs Jungs von Linkin Park nach 2004 mit „Collision Course“ und dem Kracher Numb/Encore mit Jay-Z für ihr neues Album Zeit gelassen. Jetzt ist „Minutes To Midnight“ endlich in den Plattenläden.
Isländische Fee tanzt mit Timbaland MEGA-CD-TIPP VOM 1. Juni 2007
Björk „Volta“, Polydor, 2007
Wo will Produzent Timbaland denn noch überall mitmischen? Nelly Furtado mutierte mit seiner Hilfe zur R’n‘B-Tussi und Justin Timberlake - na ja, dem hat der quasi-Namensvetter musikalisch sogar gut getan. Aber warum musste sich nun auch die isländische Klangfee Björk auf ihrem neuen Album „Volta“ dem globalen Rhythmusdiktat des US-Amerikaners unterwerfen?
Versöhnung der schottischen Art MEGA-CD-TIPP VOM 25. Mai 2007
Travis, The Boy With No Name, Sony BMG 2007
Schotten-Rock hört sich anders an. Nazareth, das war pure Kraft. Schotten-Pop hört sich auch anders an: Wet Wet Wet zum Beispiel, das ist feinfühlig. Und dann gibt‘s da die Zwitter. Rod Stewart, der Oldie, der alles macht. Oder Travis. Denn die Band ist schon ein Phänomen.
Genügend Gründe zur Ignoranz MEGA-CD-TIPP VOM 18. Mai 2007
Nevada Tan, Niemand hört dich, Universal, 2007
Respekt! Die deutschen Musikkonsumenten sind besser als manchmal befürchtet. Zwar konnten sich nicht alle Kinder dem mit umfangreichen Werbeaufwand in den Markt gedrückten Album der potenziellen Tokio-Hotel-Konkurrenten verweigern. Aber nach dem Charteinstieg auf Position 18 ging es für Nevada Tan mit „Niemand hört dich“ runter auf die 38. Vielleicht wird der CD-Titel doch noch zur prophetischen Aussage. Genug Gründe zur Ignoranz gibt es.
Skepsis ist angesagt, wenn die britische Musikpresse das „nächste große Ding“ ausruft. Zu oft klangen die Bands, die von NME und Co. angepriesen wurden, wie der zehnte schnarchnasige Aufguss der zahnlosen Britpop-Dinosaurier Oasis.
Eins vorweg: Hauptberuflich produziert Timothy Z. Mosley Musik. Der Mann, der sich auch Timbaland nennt, hatte sie fast alle an seinen Reglern, von Aaliyah über Justin Timberlake, Nelly Furtado bis Xzibit.
Schlechter Aufguss früherer Ideen MEGA-CD-TIPP VOM 27. April 2007
Avril Lavigne, The best damn thing, RCA/SOny BMG 2007
Soviel Ehrlichkeit ist selten im Musikbusiness. „I can do better“ heißt das zweite Stück auf der neuen Langrille von Avril Lavigne. Kann sie, hat die gebürtige Kanadierin mit ihrem Vorgänger „Under my skin“ bewiesen.
Formidable Vier mit Sinn für Ironie MEGA-CD-TIPP VOM 20. April 2007
Die Fantastischen Vier, Fornika, Sony BMG 2007
Nach fast drei Jahren Funkstille melden sich die Fantastischen Vier
mit der Scheibe „Fornika“ zurück. Schon die ersten ge- rappten Zeilen lassen das schwache Vorgängeralbum „Viel“ vergessen.
Zwischen schwermütig und ruppig MEGA-CD-TIPP VOM 13. April 2007
Type O negative, Dead Again, Steamhammer/ SPV, 2007
Type O Negative-Fans, die die Carnivore-Zeiten von Mastermind Peter Steele bisher ignorierten, werden mit „Dead Again“ vermutlich nur per Hassliebe eine Verbindung eingehen können. Denn vom „Bloody Kisses“- und „October Rust“-Gothic (1993/1996) ist hier nichts mehr zu finden.
Ein Tornado namens Beatsteaks MEGA-CD-TIPP VOM 5. April 2007
Beatsteaks, Limbo Messiah, 2007, Warner
„I’ve Come to Rearrange“, macht Sänger Arnim Teutoburg-Weiß klar. Im Hintergrund gibt es Chöre, tänzelnde Bassläufe und ein galoppierendes Schlagzeug. Ein toller Opener und ein würdiger dazu für das bisher beste Beatsteaks-Album. Denn „Limbo Messiah“ knüpft nicht nur nahtlos an den erfolgsver- wöhnten Vorgänger „Smack Smash“ an, es bietet auch viel Neues.
J-Lo lädt ein zum Liebesdrama MEGA-CD-TIPP VOM 30. März 2007
Jennifer Lopez, Como Ama Una Mujer, 2007, Sony BMG
Jennifer Lopez legt ihre siebente Platte ganz in Spanisch vor und erinnert sich damit ihrer Muttersprache. Mit „Como Ama Una Mujer“ kommt ein Paket Balladen daher, ein weiterer Schritt auf dem Weg ihrer Selbstfindung.
Bruchbude vor der Zwangsräumung MEGA-CD-TIPP VOM 23. März 2007
Tokio Hotel, Zimmer 483, Universal, 2007
Soll man von Respekt reden, dass Tokio Hotel es bis zum Album Nummer zwei geschafft haben? Es ist kaum ihr Verdienst. Die Mächtigen der Musikindustrie wissen, dass dieses „Hotel“ im Moment weiter seine Besucher lockt, also kann der Abriss noch etwas warten.
Morbider Charme des eigenen Ichs MEGA-CD-TIPP VOM 16. März 2007
Arcade Fire, Neon Bible, Rough Trade, 2007
Es ist voll gepackt mit Melodie, das neue Album von Arcade Fire. Die Kanadier haben sich dabei aus allen Archiven der Rock- und Popmusik bedient und so lange damit gearbeitet, bis sie einen eigenen Sound geschaffen hatten. Das war auf dem Debüt „Funeral“ schon so und ist auf „Neon Bible“ nicht anders.
UEFA-Pokal statt Champions League MEGA-CD-TIPP VOM 9. März 2007
Herbert Grönemeyer, 12, Grönland/EMI, 2007
Ein besserer Name als „Zwölf“ fiel ihm für die neue Langrille nicht ein, dem Herbert Grönemeyer. Der jahrelange Tabel- lenführer der Deutschrocker präsentiert auf Studio-Album Nr. 12 genau zwölf Songs. Die musikalische Aufarbeitung persönlicher Schicksalsschläge scheint beendet.
Stark verschnupft nach lauen 36 Grad MEGA-CD-TIPP VOM 2. März 2007
2raumwohnung, 36 Grad, Emi Music 2007
36 Grad sind ein heißes Versprechen, gerade in der kühlen Jahreszeit. Also die neue CD „36 Grad“ vom 2raumwohnung-Duo Inga Humpe und Tommi Eckart gestartet: In froher Er- wartung warmer Klänge hat man sich aller Kleider entledigt und erwartet heiße Rythmen.
Weniger Hits, mehr Atmosphäre MEGA-CD-TIPP VOM 23. Februar 2007
Bloc Party, A Weekend In The City, Wichita/Rough Trade, 2007
Vor zwei Jahren wurden Bloc Party gefeiert. Schnelle Stücke, einfache Melodien, eine Stimme voller Angst und Euphorie, dies alles katapultierte „Silent Alarm“ in die Charts. Nun die Kehrtwende: „A Weekend In…“ ist atmosphärischer als sein Vorgänger, mit weniger Hits, dafür verwoben und düster.
Auf ausgelatschten Pfaden unterwegs MEGA-CD-TIPP VOM 16. Februar 2007
Norah Jones, Not to late, Capitol/Blue Note, 2006
Der mitteleuropäische Winter hat in den vergangenen Wochen oft seine miese Seite gezeigt. Regen, der an die Scheiben prasselt und schmuddelige Straßen und Wege vor dem Haus, die einem jede Lust auf einen Spaziergang nehmen. Also Vorhänge vor, Kerzen an, Rotwein ins bauchige Glas geschüttet und sich die nunmehr dritte Scheibe von Norah Jones, „Not to late“, frei Haus liefern lassen.
Eine Welt jenseits des Chart-Geplärres MEGA-CD-TIPP vom 9. Februar 2007
Finkenauer, Beste Welt, Gun Records 2006
Finkenauer? Beste Welt? Wer und was zur Hölle... Kumpel der Rapper von Fettes Brot. Soso! ... und singt auch noch auf Deutsch. Doch leihen wir dem jungen Herrn unser wohl- wollendes Ohr! Nach guten vierzig Minuten staunt und wun- dert man sich.
Klangbrei mit Teletubbie-Touch MEGA-CD-TIPP vom 2. Februar 2007
The Ruby Suns, The Ruby Suns, Rough Trade 2006
Jetzt könnte so etwas kommen: wer die Beach Boys mag, muss The Ruby Suns lieben. Könnte man auch wiederholen mit den Byrds, den Mamas & Papas oder sonst welchen Leichtgewichten der Flower-Power-Generation. Irgendwie erinnert schon das Cover an die Zeit, in der auf die Kraft der Blumen gegen Gewalt und Krieg gesetzt wurde. Nicht ganz so bunt allerdings.
Die halbtoten Songs und das Mädchen MEGA-CD-TIPP vom 26. Januar 2007
Bianca Ryan „Bianca Ryan“, 2006, Sony BMG
Das Wichtigste gleich mal vorweg: Dieses Mädchen kann wirklich singen! Klar hört man ihrer Stimme an, dass sie noch sehr jung ist, klar ist es befremdlich, dass eine Zwölfjährige so extrem vermarktet wird, aber Bianca Ryan kann wirklich gut singen. Das Sternchen aus Philadelphia hat im vergangenen Jahr eine der zahlreichen US-amerikanischen Versionen von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) gewonnen.
Das Geräusch: Strictly For Fans! MEGA-CD-TIPP vom 19. Januar 2007
Sonic Youth „The Destroyed Room: B-Sides and Rarities“ 2006 Universal/Geffen
Noise, Noise, Noise, Geräusch, Geräusch, das Geräusch ist da! Der Tinitus nimmt Gestalt an. Ihr da im Stadion der Jugend, ihr Shakiras und Timberlakes, lasst ab von den falschen Göttern, reduziert euch auf das Geräusch. Seid jung, seid Sonic Youth, nehmt eine Auszeit, nehmt die Kopfhörer und hört Kopfmusik.
Südstaatler unter Mordanklage MEGA-CD-TIPP vom 12. Januar 2007
Nas, Hip-Hop is dead, Def Jam Records 2007
Hip-Hop ist tot! Erstickt vom Kommerz, der Industrie und schlechten Künstlern, klagt der New Yorker Rapper Nas. Der Künstler läutet mit seinem aktuellen Album „Hip-Hop is dead“ das Totenglöckchen.
Aus dem Wochenbett geflüchtet MEGA-CD-TIPP vom 5. Januar 2007
Gwen Stefani, The Sweet Escape, Interscope/UMG, 2006
Es ist wie im richtigen Leben: Wenn eine Blondine mit den Augen blinkert, reihen sich die Kerle auf. Fistel-Rapper Akon, der omnipräsente Produzent Pharell mitsamt seinen Neptunes und sogar Depeche Mode-Mastermind Martin Gore eilten herbei, um Gwen Stefani bei Soloalbum Nummer zwei zur Seite zu stehen.
Quietscherei statt nettem Singsang MEGA-CD-TIPP vom 29. Dezember 2006
Monrose: Temptation, Starwatch 2006
Das sollen sie also sein, Deutschlands neue Engel. Nachfolgerinnen der „No Angels“ und Konkurrentinnen der „Sugarbabes“. Die Macher der fünften Popstars-Staffel haben uns eine Band mit neuem, unverkennbarem Stil versprochen.
Die mit dem Völkerball werfen ... MEGA-CD-TIPP vom 22. Dezember
Rammstein „Völkerball“, Universal 2006
Schallala und Hoppsassa, die teutonischen Pyromanen sind wieder da, sprich Rammstein haben ein paar Bühnenstücke auf eine DVD namens „Völkerball“ brutzeln lassen. Nun, man muss sie nicht unbedingt mögen, aber als deutscher Export- schlager liegen sie im Trend der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Republik: steil nach oben.
Musik-Gruß an alle Neuankömmlinge MEGA-CD-TIPP vom 15. Dezember
Faithless, To all new arrivals, Sony BMG, 2006
Eine Zielgruppe wird definitiv enttäuscht sein vom fünften Faithless-Album: Jene nämlich, die sich noch immer nicht an den so zahl- wie erfolgreichen Trance-Hymnen des britischen Club-Trios sattgehört haben.
Yusuf bleibt altem Cat Stevens treu MEGA-CD-TIPP vom 8. Dezember
Yusuf, An other cup, Ya Records 2006
Yusuf Islam war einmal ein Musiker Namens Cat Stevens und ein guter dazu. Dann ging er eines Tages zum Meer und schwamm hinaus. Doch bald drohte er zu ertrinken. Da schwor Cat, allem weltlichem Brimborium zu entsagen und ein gottgefälliges Leben als Muslim zu führen, wenn er gerettet würde.
Popcore ohne viel Schnickschnak MEGA-CD-TIPP vom 1. Dezember
Die Happy, No nuts, no glory, Gun records 2006
Von einer Band, die in ihrem Namen das fröhliche Sterben propagiert, erwartet man es auch nicht anders: Endlich mal wieder ein musikalisches Brett aus deutschen Landen.
Kein würdiges Comeback MEGA-CD-TIPP vom 24. November
The Who, Endless Wire, Polydor, 2006
Stottergesang, Soundvergewaltigung, Lärmattacken – The Who waren in den 60-ern das Unerhörteste, was Musik sich erlaubte. Und wenn das Quartett am Ende seiner Gigs das Equipment kurz und klein schlug, schien die Pop-Kultur in Destruktion zu versinken.
Singsang einer knauserigen Schottin MEGA-CD-TIPP vom 17. November
Sandi Thom, Sony BMG, 2005/2006
Reingefallen! Nix ist es mit einer folkrockigen Neuentdeckung zum Ende des Jahres 2006. Dabei kommt Sandi Thoms Single mit dem Endlosnamen „i wish i was a punk rocker (with flowers in my hair)“ so gut.
Pop-Kuscheltier statt lieb jetzt ruppig MEGA-CD-TIPP vom 10. November
Robbie Williams, Rude Box, EMI 2006
Liebe Leserinnen: Bitte nicht gleich hysterisch werden, bei „Rudebox“ steht zwar Robbie Williams drauf, aber es ist wenig vom bekannten Robbie-Entertainment drin. Songs wie „Angel“ oder „Feel“ sucht der Hörer vergeblich.
Ein Juli-Tag im November MEGA-CD-TIPP vom 3. November
Juli, Ein neuer Tag, Universal, 2006
Sie sind keine „Helden“ und glänzen auch nicht silbern wie der Mond. Die Rundfunkeinsätze ihrer ersten erfolgreichen Single wurden von einer viel zu großen „perfekten Welle“ weggeschwemmt, aber eine „geile Zeit“ hatten sie trotzdem. Wer jetzt immer noch nicht weiß, dass mitten im November von Juli die Rede ist, hat mit deutscher Musik nix am Hut.
Vom Einrennen „offener Türen“ MEGA-CD-TIPP vom 27. Oktober
Evanescence, The Open Door, Sony/BMG, 2006
Es gibt da ja so diesen Spruch von der Tür, die sich öffnet, wenn woanders eine geschlossen wurde. Auch Gothic-Vorzeigerockerin Amy Lee schreitet auf dem Cover der neuen Evanescence CD „The open door“ durch einen dieser vielversprechenden Eingänge. Hoffentlich wurde vorher bei der Ausstattungscrew der Ringe-Trilogie nachgefragt, denn der Eingang nach Moria sah verdammt ähnlich aus.
Erst mal ein Beck gegen Beliebiges MEGA-CD-TIPP vom 20. Oktober
Beck, The Information,
Interscope records, 2006
„I"m a loser baby, so why don"t you kill me“, sang Beck schon in den frühen neunziger Jahren. Damit keine Missverständnisse entstehen: Bei dem Barden mit dem frühen Bekenntnis zur „Unterschicht“ handelt es sich nicht um den Gutelaunebär und obersten SPD-Wonneproppen Kurt Beck, sondern um den Vorturner des wortgewordenen Nihilismus, Beck Hansen.
Nicht (ganz) ohne die Hilfe von Papa MEGA-CD-TIPP vom 13. Oktober
Sophie Auster, Sophie Auster, Urban Geek Records 2006
„Der Papa wird‘s schon richten“, sang einst Schlagerbarde Peter Alexander. Das könnte man auch bei Sophie Auster denken. Ihr Papa, der Schriftsteller und Regisseur Paul Auster hat seiner Tochter den Weg in die Filmbranche gebahnt. Und nun half er ein klein wenig beim musikalischen Erstlingswerk der 19-Jährigen, das unprätentiös „Sophie Auster“ heißt. Drei der elf Songtexte steuerte der Senior bei und übersetzte französische Lyrik ins Englische. Den Rest musste das Töchterlein mit den Musikern allein auf die Reihe bekommen. Und das lässt sich durchaus hören.
Auch in einem noch so erfüllten Rezensentenleben macht man immer mal neue Erfahrungen. Zum Beispiel die, dass es möglich ist, das Album eines Ex-Boygroup-Stars zu hören, ohne Magenkrämpfe, Hörstürze, Pickel oder eine psychotische Störung zu kriegen. Justin Timberlake hatte schon ein ordentliches Erstlingswerk abgeliefert und verdient sich nun mit Nr. 2 ein weiteres Bienchen ins Tagebuch.
Kelis macht Tirili, Tralala und Blablabla MEGA-CD-KRITIK vom 29. September 2006
Kelis, „Kelis was here“, Virgin Records 2006
Kelis, schwarz, aus Harlem/New York City mit toller rauer R ’n’ B- Stimme beschenkt. Schon mit Größen wie dem legendären Ol’ Dirty Bastard, P. Diddy und Guru von GangStarr gearbeitet. Fakten, die erst mal die Ohren für die Scheibe „Kelis was here“ in Lauschstellung bringen. Doch die Enttäuschung lässt leider nicht lange auf sich warten.
Folk ohne Lagerfeuer-Romantik MEGA-CD-KRITIK vom 22. September 2006
Anne McCue, Koala Motel; Messenger Records/ Cooking Vynil 2006
Kann man sich gar nicht vorstellen, dass diese hübsche Frau wirklich dahin will, wie sie in „Driving Down Alvarado“ singt. „Take me down to the place, where the monsters play“. Was soll so eine bei den Monstern? Allenfalls kann man sich bei diesem dynamischen Opener ihrer neuen CD „Koala Motel“ eine texanisch/mexikanische Wüstensraße à la Quentin Tarantino vorstellen...
Geburtstagsständchen voller Misstöne MEGA-CD-KRITIK vom 15. September 2006
Beyonce, B’Day, Sony/BMG, 2006
Beyonce Knowles ist ein Familienmensch: Papa als Mit-Produzent, die Mama als Stylistin, die Schwester als Songschreiberin eingebunden und Freund Jay-Z (in den Credits mit Poppop bespitznamt) als rappende Unterstützung – beim aktuellen Album „B’Day“ durften alle mitmachen. So kam die Verwandtschaft zu ein bisschen Taschengeld extra, das gleich in Geburtstagsgeschenke investiert werden konnte.
Ganz Paris träumt von der Liebe... MEGA-CD-Kritik vom 8. September 2006
Paris Hilton, Paris, Warner, 2006
Es war der besondere Wunsch einer jungen Ex-Kollegin, dass wir uns an dieser Stelle mit Barbie, ähh Paris Hilton beschäftigen. Die frühreiche Hotelketten-Erbin hält sich mangels richtiger Ausbildung für eine begabte Künstlerin und versucht sich nach der Film- nun mit einem selbstbetitelten Album in der Musikbranche.
Wenn Drums und Bläser scheppern MEGA-CD-Kritik vom 28. Juli 2006
Amy Millan, Honey from the tombs; Arts & Crafts Europe 2006
Nun also auch Amy Millan. Nein, ihr erstes Solo-Album ist kein Ausbruch aus dem Ensemble Broken Social Szene. Das versteht sich ohnehin als Gruppe vieler Individualisten. Amy Millan lebt auf „Honey from the tombs“ ihre Folk-Wurzeln voll aus.
Kleine Feen und böse große Jungs MEGA-CD-Kritik vom 21. Juli 2006
LaFee, LaFee, EMI/Capitol, 2006
„Mami, Papi, ich will unbedingt singen und ein Popstar werden! Bitte!!!!“ Wieder hat eine Göre genervt, bis sie ihren Willen kriegte. Und die Musikindustrie hat nur auf Christina Klein aus Stolberg bei Aachen gewartet.
Entdecke die Studio-Möglichkeiten! MEGA-CD-Kritik vom 14. Juli 2006
Muse, Black holes & revelations, A&E Records, 2006
Es gibt zwei gute Möglichkeiten, sich das vierte Album des britischen Trios Muse anzuhören. Eine davon ist: ganz in Ruhe vor einer guten Stereoanlage oder mit schalldichten Kopfhörern. Denn in einem sind sich Muse seit ihrer Gründung vor knapp zehn Jahren treu geblieben: Einfache Musik für den Rock-Quickie zwischendurch ist nicht!
Großer Knall bleibt diesmal aus MEGA-CD-Kritik vom 7. Juli 2006
Busta Rhymes, The big bang, Interscope (Universal) 2006
Nach vier Jahren Pause meldet sich Busta Rhymes mit einem neuen Studioalbum zurück. „The big bang“ heißt die frische Scheibe. Doch auf den großen Knall werden Fans seiner Musik vergeblich warten.
Viva Punk vierzig Minuten lang MEGA-CD-Kritik vom 30. Juni 2006
Die Goldenen Zitronen, Lenin, buback tonträger 2006
Alle die gerne Britney Spears, die Backstreet Boys oder sonstigen Plastikmüll hören, sollten jetzt lieber aufhören zu lesen, denn an dieser Stelle soll von drei Akkorden, Zweieinhalb-Minuten-Stücken, schrägen Sangeskünsten und derber Sprache die Rede sein. Punk ist tot? Denkste!
Nelly auf der Suche nach neuen Fans MEGA-CD-Kritik vom 23. Juni 2006
Nelly Furtado: Loose, Geffen Records 2006
Wer die ersten beiden Alben von Nelly Furtado mochte, muss sich beim Hören von „Loose“ trotz derzeit sommerlicher Temperaturen warm anziehen. Denn die süße Kanadierin scheint mit ihrem neuen Longplayer zeigen zu wollen, dass sie erwachsen geworden ist.
Rotkäppchen und der böse Wolf MEGA-CD-Kritik vom 16. Juni 2006
Absentee, Schmotime; Absenteemusic 2006
Was für eine Stimme! Ein Totengräber im Edgar-Wallace-Krimi würde sein letztes Hemd geben, wenn er solch einen Bariton hätte wie Dan Michaelson. Der dazu noch so ver- soffen klingt, als würde Tom Waits ihn in durchzechten Kopenhagener Nächten gezeugt haben.
Bei Pearl Jam ist alles beim Alten MEGA-CD-Kritik vom 9. Juni 2006
Pearl Jam, Pearl Jam, Sony BMG, 2006
Als Pearl Jam einst auf dem Höhepunkt der Grunge-Welle 1991 ihr Hit-Album „Ten“ veröffentlichten, beherrschte die Band aus Seattle für Monate die Single-Charts. Die Clips zu „Jeremy“ oder „Even Flow“ wurden auf MTV hoch und runter gespielt.
Gewöhnungsbedürftiger Sound MEGA-CD-Kritik vom 2. Juni 2006
Gnarls Barkley „St. Elsewhere“, WMI 2006
Das Projekt „Gnarls Barkley“ hat mit „Crazy“ Musikgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal landete in den UK-Charts ein Song auf Platz eins, der vorher nur im Internet als Download zur Verfügung stand. „Gnarls Barkley“ - das sind der DJ Danger Mouse und der R ’n’ B-Sänger Cee-Lo.
Fixsterne und Kometentrümmer MEGA-CD-Kritik vom 26. Mai 2006
Red Hot Chili Peppers, Stadium Arcadium, Warner Bros., 2006
Zehnmal durchgehört und der erste Eindruck bleibt. Natürlich gehören die Peppers zu den „Guten“, also zu den wenigen Combos auf diesem Planeten, denen es gelingt, künstlerischen Anspruch und kommerziellen Erfolg zu einer Symbiose zusammenzufügen. Und das frische Studio-Werk „Stadium Arcadium“ des Quartetts geht prächtig los.
Holprig wie Kopfsteinpflaster MEGA-CD-Kritik vom 12. Mai 2006
Silbermond, Laut gedacht, Sony BMG, 2006
Gegen Erfolg ist schwer zu argumentieren. Was soll man einer Combo ins Stammbuch schreiben, die mit ihrer zweiten Langrille auf Platz 1 der Charts einsteigt? Lassen wir mal Silbermond selber sprechen: „Wir rasen durch die Zeit verrückt, keinen Schritt zurück, und das Schönste was passiert, das hat uns infiziert“. In diesem Duktus geht es auf Silbermonds Zweitwerk „Laut gedacht“ leider viel zu oft zu.
Schandmäuler auf Abwegen MEGA-CD-Kritik vom 5. Mai 2006
Schandmaul, Mit Leib und Seele; F.A.M.E. Recordings, edel 2006
Irgendetwas ist schief gelaufen. Ja, man hat Aufwand betrieben, ist neue Wege gegangen. Leider in die Irre. War der geneigte Hörer von Schandmaul sonst zwar lyrischen, bisweilen auch sanften Mittelalter-Rock gewohnt, so wird der auf dem neuen Werk „Mit Leib und Seele“ schmerzlich vermisst.
Die Heide Simonis der Popmusik MEGA-CD-Kritik vom 28. April 2006
Jeanette, naked truth, kuba music/Universal, 2006
Da schielt sie unter ihren blondierten Haarsträhnen vom Cover, die Schanette. Als ob sie sagen wollte: „Eh, ich bin eine ernst zu nehmende Künstlerin, ist die nackte Wahrheit.“ So wurde es denn auch „naked truth“ betitelt, das frische Album der 25-Jährigen. Und die CD offenbart einmal mehr, dass die Berlinerin gerne singt, dies jedoch nicht kann.
P!nk, schr!ll und sehr lebend!g MEGA-CD-Kritik vom 21. April 2006
P!nk, I’m not dead, LaFace Records/Sony BMG, 2006
„I‘m not dead“. Soso, ein Lebenszeichen also von Alecia Moore, besser bekannt als P!nk. Dabei hätten wir die Dame auch kaum in der Gruft vermutet nach all den bunten Schlagzeilen der vergangenen Monate, inklusive Hochzeit mit
Motocrosser Carey Hart.
Neues Gedärm für die Eingefleischten MEGA-CD-Kritik vom 13. April 2006
Die Sterne, „Räuber und Gedärm“, V2Records 2006
Ihre Musik hört man nicht am Ballermann auf Mallorca und auch nicht in den Diskotheken der Region und schon gar nicht bei Radiosendern wie N-Joy & Co. Zu sperrig, nicht tanzbar, ist meist die knappe Antwort aus den Klangbrei-Fabriken. Die Combo „Die Sterne“ singt auf Deutsch und macht Gitarren-Rock-Pop.
Markenprodukt unter anderem Namen MEGA-CD-Kritik vom 7. April 2006
Tanja Thomas, My Passion; Capital-Music 2006
Ätsch, wir haben sie doch erkannt. Spätestens als wir das Cover durchblätterten, haben wir gesehen, dies kann nur Michelle sein. Dabei steht nicht mal Michelle drauf. Aber das kennt man ja, dass mancher Discounter Markenprodukte unter anderem Namen verkauft.
Keine Risiken und Nebenwirkungen MEGA-CD-Kritik vom 31. März 2006
Placebo, Meds, EMI 2006
Wer ist nur auf diesen Namen gekommen? Placebo. Ist doch sonst immer die Pille, die einem Wirkungen vorgaukelt, aber nicht wirklich welche hat. Manchmal ist es auch beim Sound der Band Placebo so. Irgendwie fragt man sich auch auf dem neuen Silberling „Meds“, was sich hinter den Songs verbirgt.
Durchgehend banal und fade MEGA-CD-Kritik vom 24. März 2006
Rosenstolz, „Das große Leben“, Island (Univer- sal), 2006
Wer sich gerade mit Liebeskummer quält, sollte die neue Scheibe „Das große Leben“ von Rosenstolz hören. Da man sich nach einer Trennung sowieso auf nichts konzentrieren kann, macht es gar nichts, dass die Texte des Berliner Duos banal sind und die Musik dazu durchgehend fade klingt.
Entspannte Klänge für die Wanne MEGA-CD-Kritik vom 17. März 2006
Jack Johnson, Sing-A-Longs And…, Brushfire/Universal, 2006
Ständig auf der Suche nach dem nächsten großen Ding hat die Musikindustrie Jack Johnson entdeckt. Oder hat der begeisterte Surfer aus Oahu, Hawaii, die Musik für sich entdeckt? So richtig ins Kommerz-Schema passt der sportliche Singer-Songwriter nicht.
Tic Tac Toe jetzt Frauen Mannheims MEGA-CD-Kritik vom 10. März 2006
Tic Tac Toe, Comeback, RTL 2006
„Ich find’ dich scheiße …“, jodelten einst die drei Ruhrpott-Rapperinnen namens Tic Tac Toe, bevor sie 1997 medien- wirksam im Streit von der musikalischen Bühne schieden. Nun melden sie sich mit einem Elaborat, das „Comeback“ heißt, zurück. Timo Oac von den Söhnen Mannheims pro- duzierte den Sound in alter Manier und singt selbstredend auch noch.
Jackson-Fanclub darf schon mal üben MEGA-CD-Kritik vom 3. März 2006
Chris Brown, Chris Brown, Zomba/Sony BMG, 2005
Können diese Augen lügen? Möglich, zunächst einmal sollen sie verkaufen. Warum sonst wurde das Cover von Chris Browns selbstbetiteltem Debütalbum für Germany mit einem Einlege-Blättchen geändert?
Medizin gegen Winter-Melancholie MEGA-CD-Kritik vom 24. Februar 2006
Farin Urlaub Racing Team, „Livealbum of Death”, Völker hört die Tonträger, 2006.
Randvoll gepackt kommt die neuste Hörprobe aus dem Hause Farin Urlaub daher. Bei der Auswahl seines „Racing Team“, das ihm dabei unter die Arme greift, hat Farin ein glückliches Händchen bewiesen - das zeigt dieses Livealbum zur Sonnen- blumen-of-Death-Tour sehr deutlich.
Volkssturm der Crossover-Ära MEGA-CD-Kritik vom 17. Februar 2006
P.O.D., Testify, Atlantic/Warner, 2006
Wer da glaubt, bekennende Christen könnten nur jauchzen, frohlocken und laut „Halleluja“ schmettern, darf sich gern mal mit der aktuellen P.O.D.-Scheibe zum Pfarrer seines Ver- trauens begeben. Hochwürden dürfte wohl ziemlich rasch zum Verlassen des Gotteshauses auffordern, denn das gläubige Quartett aus den Staaten lässt ordentlich krachen.
Goldener Reiter scheitert am Tiefgang MEGA-CD-Kritik vom 10. Februar 2006
Joachim Witt; Bayreuth 3, Gumm Primadonna/Edel 2006
Es gibt diesen Witz von dem Mann, der aus der Nervenklinik entlassen wird und klagt: „Bis gestern war ich Napoleon, heute bin ich ein Nichts.“ Von dem Goldenen Reiter, den Joachim Witt während der Neuen Deutschen Welle in die Anstalt „kurz vor den Mauern unserer Stadt“ geschickt hat, ist nicht verbürgt, was aus ihm geworden ist.
Genauso wirr wie vor zehn Jahren MEGA-CD-Kritik vom 3. Februar 2006
Richard Ashcroft, Keys to the world, Emi, Januar 2006
Richard Ashcroft hat sein drittes Soloalbum auf den Markt geworfen. „Keys to the world“ heißt die Platte und ehrlich, ein Meisterwerk der Musikgeschichte hat der Herr damit nicht geschaffen.
Er scheint immer noch den längst vergangenen The-Verve-Zeiten hinterherzutrauern. Obwohl Richard Ashcroft seit sechs Jahren als Solokünstler unterwegs ist, hört man auf seiner neuen Scheibe noch deutlich Parallelen zu seiner alten Band „The Verve“ heraus. Schade eigentlich.
Alter Wein in neuen Schläuchen MEGA-CD-Kritik vom 27. Januar 2006
Die Prinzen, Akustisch Live, Sony/BMG, 2006
Es gibt ja doch Dinge, die im deutsch-deutschen Vereinigungsprozess funktioniert haben. Die Prinzen beweisen, dass Ossi-Können und ein Wessi-Händchen für den Verkauf eine gelungene Kombination eingehen können. Denn die Begegnung der Sachsen mit Ex-Ideal-Frontfrau Annette Humpe sorgte für etliche feine Songs und machte das Quintett zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands der ersten Hälfte der 90er.
Geschenkt ist noch zu teuer MEGA-CD-Kritik vom 20. Januar 2006
Right said Fred, For Sale, Sushi Pop/Universal, 2006
Häufig müssen wir bei singenden Damen konstatieren, dass deren Oberweite weit größer ist als ihr Stimmumfang und die Qualität des dargebotenen Liedgutes. Aber fairerweise sei an dieser Stelle festgestellt: Dieses Phänomen gibt es auch bei männlichen Exemplaren.
Die Welt kann noch viel Ryan vertragen MEGA-CD-Kritik vom 13. Januar 2006
Ryan Adams, „29“, Universal Music, 2006
Er hat’s geschafft, der Himmelhund. Drei Alben wollte Ryan Adams im Jahre 2005 vorlegen. Dass das Jahresdritte in Deutschland erst im Januar 2006 erschien, ist dem Fan wohl egal. Allerdings sind die drei Paukenschläge schon bemerkenswert. Dem Alt-Country- Meister scheinen die Songs momentan nur so aus der Feder zu fließen.
Kochschule: Eintopf à la Strokes MEGA-CD-Kritik vom 06. Januar 2006
The Strokes, First Impressions of Earth, Sony/BMG, 2005
Herzlich willkommen zu Julian Casablancas’ kleiner Kochschule. Heute wollen wir einen Eintopf à la Strokes zubereiten. „First Impressions of Earth“ lautet der Name dieser schönen Kreation.