 | | Paris Hilton, Paris, Warner, 2006 | Es war der besondere Wunsch einer jungen Ex-Kollegin, dass wir uns an dieser Stelle mit Barbie, ähh Paris Hilton beschäftigen. Die frühreiche Hotelketten-Erbin hält sich mangels richtiger Ausbildung für eine begabte Künstlerin und versucht sich nach der Film- nun mit einem selbstbetitelten Album in der Musikbranche. Tja, „Stars are blind“ (ihre erste Single) und wahrscheinlich auch taub, zumeist aber unfähig, ihre eigenen Grenzen zu erkennen. Und wenn die Vorfahren genug Geld zusammengeschaufelt haben, entfällt eben die Not, es mit echter Arbeit versuchen zu müssen.
Da können wir uns freuen, wenn es Fräulein Hilton demnächst nicht noch nach Atomwissenschaft oder Gehirnchirurgie gelüstet. Vor dem geistigen Auge erscheint da das Bild einer grinsenden Blondine, die ein „Tschuldigung, bin abgerutscht“ ins Mikro kichert, während im Hintergrund das Blut vom OP-Boden gewischt wird.
Der eigentliche Skandal sind aber die Leute, die derartigen nichtskönnenden Selbstdarstellern immer wieder eine Bühne geben. Die verzogene Göre mit dem Schmollmund gehört weder auf Titelseiten noch ins CD-Regal, sondern mit Nichtachtung gestraft oder in einen 1-Euro-Job vermittelt. Aber vielleicht ist ihre Rampenlicht-Geilheit ja nichts anderes als ein Schrei nach Liebe… Monaco
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