Fest mit Tradition:

Gemeinsames Teilen

Das Martinsfest am 11. November in der Kirchengemeinde Schönermark ist inzwischen Tradition.

Vier junge Bläser von den "Gollmitzer Blechkatzen" stimmten mit der bekannten Sankt Martin-Melodie auf den Abend ein.
Ingo Schätzchen Vier junge Bläser von den "Gollmitzer Blechkatzen" stimmten mit der bekannten Sankt Martin-Melodie auf den Abend ein.

Vor neun Jahren wurde das Martinsfest auf Initiative des Kindergartens hin ins Leben gerufen und erfreut sich seither großer Beliebtheit. Selten ist die Kirche so voll wie an diesem Tag. Die ersten, die diesmal kamen, waren nicht etwa Kinder, sondern Senioren, die sich jedes Jahr an der besonderen Atmosphäre in der Kirche erfreuen. Schon auf dem dunklen Weg hin zur Kirche leuchteten einladend Kerzen am Wegesrand. Über 60 Kinder kamen mit Eltern und Großeltern in die Kirche, um die Geschichte von Sankt Martin zu hören. In diesem Jahr hatten die 15 Christenlehrekinder fleißig geübt, um die Martinsgeschichte selbst vorspielen zu können. Die Besucher in den Bankreihen sahen, wie Martin seinen Mantel mit dem frierenden Bettler teilte.

Zu Beginn stimmten vier junge Bläser von den "Gollmitzer Blechkatzen" mit der bekannten Sankt Martin-Melodie auf den Abend ein. Beim gemeinsamen Singen begleitete Ann-Kathrin Steup die Sänger auf der Orgel. Als alle Kinder eingeladen waren, nach vorn zu kommen, um miteinander Brot zu teilen, wurde es sehr voll im Altarraum. Die Kitaleiterin Frau Wesslowski hatte wieder mit den Kindern gebacken und von den zwei Brotkränzen bekamen nicht nur die Kinder, sondern jeder in der Kirche ein Stück ab. Die Kleinen begriffen noch nicht, warum sie ihr abgebrochenes Stück dem Nachbarn schenken sollten, aber mit den Jahren werden auch sie begreifen, was es heißt, mit anderen zu teilen.

Als die Laternen dann leuchteten, ging der Laternenumzug mit Unterstützung der Feuerwehr, die die Straße absperrten, durch den Ort. Aus dem Lautsprecher des Feuerwehrautos, das den Zug begleitete, waren Laternenlieder zu hören. Wie jedes Jahr endete der Umzug im Park, wo es bereits nach Bratwurst duftete und viele Leute aus dem Ort schon gemütlich beisammen saßen. Der Höhepunkt war dann das große Lagerfeuer, das die Feuerwehr entzündete. So konnte man sich am Feuer wärmen und die Kinder genossen es, im Dunkeln im Park zu spielen.

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