Schöne Tradition:

Frühlingstreffen der Esperantisten

Ein Jahr nach ihrem erfolgreichen Treffen auf der Landesgartenschau kommen Esperantisten aus Szczecin, Pila, Sztum, Berlin, Frankfurt/O., Neustrelitz in der Kreisstadt zusammen.

Ein Bummel über das ehemalige Landesgartenschaugelände.
E. Henning Ein Bummel über das ehemalige Landesgartenschaugelände.

Frühlingstreffen der Esperantisten in Prenzlau hat schon Tradition. Ein Höhepunkt war natürlich die Landesgartenschau im vergangenen Jahr. 30 Gäste aus Szczecin, Koszalin, Neubrandenburg, Berlin, Frankfurt/O., Neustrelitz, sogar aus Japan bewunderten sie.

Wie wird das Echo in diesem Jahr sein, nach der Landesgartenschau? Meiner Einladung folgten 17 Esperantisten aus Szczecin, Pila, Sztum, Berlin, Frankfurt/O., Neustrelitz. Sie waren neugierig was von der Pracht des Vorjahres noch zu sehen ist.

Am Sonnabend, dem 17. Mai, trafen wir uns im Schützenhaus, wo wir immer bestens versorgt werden. Danke dem Personal. Beim traditionellen Frühstück führte Edeltraut Henning durch das Tagesprogramm und las Epigramme eines polnischen Autors. Ronald Schindler berichtete anhand von Lichtbildern über das Brückenfest in Frankfurt/O. anlässlich des 1.Mais. Werner Pfenning, Vorsitzender des Esperanto-Bundes Mecklenburg-Vorpommern, informierte über die Partei EDE (Europa-Demokratie-Esperanto). Irena Tomaszewska aus Szczecin überbrachte herzliche Grüße der polnischen Esperantisten und überreichte Edeltraut Henning ein Diplom für langjährige Zusammenarbeit mit den Esperantisten in Szczecin.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen begannen wir unseren Spaziergang durch den Seepark. Die Bewunderungen über das gut erhaltene und gepflegte LAGA-Gelände nahmen kein Ende. Mit Stolz konnte ich meinen Themengarten zeigen, den ich mit zwei Kolleginnen in persönliche Pflege genommen habe.

Auf dem Rückweg wurde die Marienkirche bestaunt und der neu gestaltete Marktberg bewundert. Die restaurierte Stadtmauer fand reges Interesse. Ein großes Lob erhielten die mehrsprachigen Info-Tafeln.

Bevor wir zum Kaffeeklatsch zum Schützenhaus zurückkehrten, erinnerten wir uns an den Beginn unseres Esperanto-Klubs vor fast 20 Jahren mit Edeltraud Zettier als Lehrerin im jetzigen "Kommunikationszentrum"

Mit unvergesslichen Eindrücken über das sich positiv veränderte Prenzlau fuhren die Gäste nach Hause.