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Jugendufer in Schwedt

Im Rahmen der Schulprojekttage legten die Schwedter Jugendlichen bei der Verwirklichung ihres neuen Treffs selbst Hand an.

Ein Mosaik-Sofa lädt unter anderem zum Entspannen ein.
Stadt Schwedt Ein Mosaik-Sofa lädt unter anderem zum Entspannen ein.

Am 7. Oktober wurden die Bauzäune beiseite geräumt und das neue Jugendufer seiner Bestimmung übergeben. Das Jugendufer ist Teil des öffentlichen Uferparkes an der Hohensaathen-Friedrichsthaler-Wasserstraße (Ho-Frie-Wa) und gehört zum 1. Bauabschnitt eines umfangreichen Vorhabens, das die attraktivere Gestaltung der Uferpromenade als Freizeit- und Erlebniszone zum Ziel hat. Dem fertiggestellten Jugendufer werden im nächsten Jahr noch das Spielufer und das Badeufer folgen. Der entsprechende Baubeschluss wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 22. Mai 2014 gefasst.

Das Jugendufer ist nach den Wünschen von jungen Schwedterinnen und Schwedtern gestaltet worden. Im Rahmen der Schulprojekttage legten sie bei der Verwirklichung ihres neuen Treffs selbst Hand an und arbeiteten fleißig mit. Auf der neuen, begrünten Freifläche kann man sich ab sofort treffen und die Freizeit verbringen.

Hinter einer Holzwand liegt der „Chill-Garten“ für die Jugendlichen. Die Holzwand dient dem Sicht- und Lärmschutz und bietet sich für Graffitikunst an. Holzpodeste in verschiedenen Höhen, Hängematten, Lümmelbalken und ein Mosaik-Sofa laden zum Entspannen ein. Das künstlerisch und sehr individuell gestaltete Mosaik-Sofa steht auf einem gepflasterten Rondell und bildet den Mittelpunkt der Anlage. Auch das Slacklining über eine Strecke von 20 Metern ist am neuen Jugendufer möglich. Das ist eine Trendsportart, die dem Seiltanzen ähnelt und die Konzentration und Koordination trainiert. Nur ihre Slackline, also das Seil, müssen die echten Seilakrobaten noch selbst mitbringen.

Fahrradanlehnbügel und Papierkörbe ergänzen die Ausstattung. Etwas seitlich verbindet ein geschwungener Pfad den Bootsweg mit der Uferpromenade und dient als neue Zuwegung. Hinter der schützenden Holzwand werden noch bis Ende Oktober fünf Obstbäume gepflanzt und vier Hainbuchen.