Verkehrsregeln:

Fußgängerprüfung in der Kita

Auch in diesem Jahr mussten die Vorschulkinder der Kindertagesstätte "Weg ins Leben" des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF gAG) beweisen, dass sie sich als Fußgänger richtig im Straßenverkehr verhalten.

Wie geht man sicher über die Straße? Das konnten die Kinder von den Polizisten lernen.
Julie von Stülpnagel Wie geht man sicher über die Straße? Das konnten die Kinder von den Polizisten lernen.

Bei den regelmäßigen Wanderungen und Ausflügen der Kita im Stadtgebiet und im Umland von Schwedt/O. wurden immer wieder verschiedene Verhaltensregeln, Wege und Verkehrszeichen besprochen und das richtige Überqueren der Straße geübt.

Um die Kinder noch intensiver auf ihren zukünftigen Schulweg vorzubereiten, bekam die Kita professionelle Unterstützung durch die Polizei. Anfang Juli wurde bereits vorhandenes Wissen durch die Polizisten Küchler und Steinmetz in einer Theoriestunde anschaulich vertieft.

In der darauffolgenden Woche fand die "praktische Prüfung" statt. Obwohl alle Kinder gut vorbereitet waren, waren sie ziemlich aufgeregt. Unter den wachsamen Augen der Polizisten mussten die Kinder in Zweiergruppen selbstständig das richtige Überqueren verschiedener Straßen zeigen, den sichersten Weg über die Straße finden und die Ampel benutzen. Nebenbei wurden immer wieder falsche Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer beobachtet.

In der Kita werteten die Polizisten den Rundgang aus. Alle Kinder hatten sowohl die theoretische als auch die praktische "Prüfung" bestanden. Herr Küchler und Herr Steinmetz beglückwünschten die Kinder, und jeder erhielt den Fußgängerpass, ein Schlüsselband, ein Lineal und einen Reflektor. Die Kita "Weg ins Leben" bietet 120 Plätze für Kinder von acht Wochen bis zur Beendigung der Grundschule und befindet sich im Hanns-Eisler-Weg 3, 16303 Schwedt.


Zum EJF gehören in der Uckermark mehr als 30 Einrichtungen, in denen insgesamt über 800 Menschen betreut werden. Dazu zählen Projekte in der ambulanten, teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe, in der Behindertenhilfe, Flüchtlingshilfe und in der Seniorenarbeit sowie Beratungsstellen, Kindertagesstätten, eine Schule und ein Sozialladen. In Groß Pinnow betreibt das EJF darüber hinaus einen deutsch-polnischen Landhof und eine Sozialakademie. Mit rund 500 Mitarbeitenden zählt der diakonische Träger heute in der Uckermark zu den größten Arbeitgebern der Region.

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