Mitmachzirkus:

Manege frei in Werbelow!

Einmal als Artist in der Manege stehen - das ging für die Schüler in der Grundschule Uckerland in Erfüllung.

Die vom Zirkusdirektor Daniel liebevoll „Bodentomaten“ genannten Bodenturner zeigten bereits in den ersten Proben erstaunliche Leistungen. Die Eltern zeigten sich bei der Vorführung begeistert.
Martin E. Kruppa Die vom Zirkusdirektor Daniel liebevoll „Bodentomaten“ genannten Bodenturner zeigten bereits in den ersten Proben erstaunliche Leistungen. Die Eltern zeigten sich bei der Vorführung begeistert.

Die Schüler der Grundschule Uckerland staunten nicht schlecht, als sie am Montag zur Schule kamen. Auf dem Sportplatz standen Wohnwagen und ein echtes Zirkuszelt. Dahinter tummelten sich Ziegen und Tauben in der Morgensonne.


Nach fünf Jahren war der „Mitmachzirkus FlipFlop“ zum zweiten Mal zu Gast an der Werbelower Grundschule. Bereits am Sonntag wurde das Zelt mit Hilfe vieler Eltern errichtet, so dass der Unterricht am folgenden Tag nicht im Klassenraum, sondern im Zirkuszelt beginnen konnte. Die Schausteller, allesamt ausgebildete Artisten, legen großen Wert auf die pädagogischen Ziele des von- und miteinander Lernens und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. So fand die Projektwoche in der kleinen Dorfschule ausschließlich draußen und im Zirkuszelt statt.


Daniel, Angelique, Melissa und Boris zeigten gleich am ersten Tag, was die Kinder in der folgenden Woche erwarten würde. Sie konnten sich als Artisten, Jongleure, Tuchkünstler, zaubernde Piraten, zielsichere Cowboys, Tierdresseure oder Clowns beweisen. Manch einem fiel die Auswahl nicht leicht, aber alle strengten sich an, innerhalb der vier Tage ihre Nummer einzustudieren. Schließlich sollte es am Ende eine große Vorstellung für die Eltern geben und keiner wollte sich blamieren.


Am Donnerstag um 18 Uhr war es dann endlich so weit. In dem gut gefüllten Zirkuszelt begann die Vorstellung der kleinen Künstler. Bestens mit Zuckerwatte und Popcorn versorgt, verfolgte das Publikum gespannt das bunte Treiben. Eltern, Großeltern und Geschwister lachten mit den Clowns, zitterten mit den Artisten und bestaunten die Geschicklichkeit der Jongleure.
Trotz des großen Lampenfiebers verlief die Vorstellung reibungslos und die Schüler fielen erleichtert ihren stolzen Eltern in die Arme. Als gegen 20:00 Uhr das Programm endete, planten die ersten Schüler schon ihren nächsten Auftritt beim Zirkus. „Im nächsten Jahr möchte ich bei den Bodenturnern mitmachen“, beschloss Lilli (7 Jahre).
„Wahrscheinlich wird es im kommenden Jahr nichts, da wir erst einmal wieder sparen müssen“, entgegnete Angela Herrmann. Die Schulleiterin freute sich selbst auch schon auf ein nächstes Zirkusprojekt.

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