Seniorenverband Prenzlau:

Senioren lauschen sympatischem Autor

Achim Graf las aus seinem Buch "Zwei Deutschland".

Im Seniorenverband Prenzlau fand Achim Graf aufmerksame, begeisterte und kritisch hinterfragende Zuhörer.
Eva Warncke Im Seniorenverband Prenzlau fand Achim Graf aufmerksame, begeisterte und kritisch hinterfragende Zuhörer.

Zuhören und anschließend lesen – mit dieser Absicht hatte unser Ortsverband Achim Graf, den Autor des Buches „Zwei Deutschland“, zu einer Lesung in das Prenzlauer Bürgerhaus eingeladen. Passte ja gut, da die Lesereise von ihm sowieso in die Uckermark führte. Wir waren sehr gespannt, denn allein der Titel des Buches machte schon neugierig. Vor allem, weil ein nicht so angenehmes Thema journalistisch verarbeitet wurde. Viel vorhandene Arbeit auf der einen, der oberbayrischen Seite, wenig vorhandene Arbeit auf der anderen, der uckermärkischen Seite.

Wir lesefreudigen Senioren lernten einen sympathischen Autor kennen, der uns spannend und unterhaltsam seine Reportagen und eine Auswahl der 16  Porträts nahe brachte. Interessant, wie Achim Graf es verstanden hat, die Lebenssituationen trotz der großen Unterschiede der Regionen zu dokumentieren. Wie er das Leben in der Uckermark beschrieben hat, das kam an. Seine Frage, ob wir uns darin wiedererkannt haben, wurde daher auch bejaht. An Fragen und Meinungen fehlte es im anschließenden Gespräch des Autors mit uns Zuhörern nicht: Fragen nach dem „Warum“ der doch schwierigen Thematik, nach der Auswahl seiner im Buch wiedergegebenen Protagonisten und der Autorisierung durch diese für die veröffentlichten Porträts sowie zu seinen persönlichen Lebensumständen. Fazit: Es war ein Vergnügen, ihm zuzuhören, und um das Buch auch mit Vergnügen zu lesen, wurde es mit persönlicher Signierung gern erworben. 

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