Zwei Jahre Willkommens-Agentur Uckermark:

Erfolge und Perspektiven

Die Willkommens-Agentur Uckermark wird es auch in Zukunft geben!Im April vor zwei Jahren eröffnete der Verein Zuhause in Brandenburg e.V. die Willkommens-Agentur Uckermark feierlich.Seither leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Rück- und Zuwanderung sowie der Fachkräftesicherung in der Region.

Bundestagsabgeordneter Stefan Zierke mit Ariane Böttcher (Vorstand & Projektleitung)  und Stephanie Neumann von der Willkommens-Agentur Uckermark bei der Preisverleihung "Deutschland – Land der Ideen".
Willkommens-Agentur Bundestagsabgeordneter Stefan Zierke mit Ariane Böttcher (Vorstand & Projektleitung)  und Stephanie Neumann von der Willkommens-Agentur Uckermark bei der Preisverleihung "Deutschland – Land der Ideen".

Die Willkommens-Agentur Uckermark wurde in den ersten zwei Jahren durch das Modellvorhaben LandZukunft ermöglicht. Dass diese Arbeit mit Beendigung des Modellvorhabens nicht aufgegeben werden darf, darüber sind sich viele Akteure in
der Region einig. Auch der uckermärkische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke hat sich erfolgreich für das Fortbestehen der Willkommens-Agentur Uckermark eingesetzt. Nachdem er zunächst die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke von
der Willkommens-Agentur überzeugt hatte, konnte er gemeinsam mit der Brandenburgischen Landesregierung die Zwischenfinanzierung für das erste Halbjahr 2015 mit 30 000 Euro zusichern.

"Wenn man sich vor Augen führt, dass jährlich bis zu 2 000 Menschen die Uckermark verlassen, dann wird einem die immense Bedeutung der Willkommens-Agentur Uckermark bewusst. Nach 25 Jahren Friedlicher Revolution die verlorenen Kinder zurückzuholen sowie neue Leute zu motivieren und zu unterstützen in die Uckermark zu kommen, sind richtige Schritte den demografischen Wandel in unserer Region auszubalancieren. Aufgrund meiner eigenen Heimatverbundenheit war es mir daher auch ein persönliches Anliegen, der Willkommens-Agentur einen finanziellen Beitrag zu organisieren, damit sie erfolgreich weiterarbeiten kann", so der Bundestagsabgeordnete.

Darüber hinaus trägt der Regionale Wachstumskern Schwedt/Oder zur Weiterführung der Willkommens-Agentur Uckermark bei. Dazu Frau Annekathrin Hoppe: "Die Wirtschaftsförderung der Stadt Schwedt/Oder unterstützt die Arbeit der Willkommens-Agentur und stellt sich dem bundesweiten Wettbewerb um Fachkräfte und Einwohner. Somit konnte über eine Förderung aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur – GRW-Infrastruktur' die Weiterführung bis 2018 gesichert werden. Die ländlich geprägte und stark von Abwanderung betroffene Uckermark, erfährt verstärkt die Auswirkungen des demografischen Wandels. Aufgrund dessen ist die Willkommens-Agentur eine wichtige Initiative zur Weiterentwicklung der Willkommenskultur und zur Sicherung/Vermittlung von Fachkräften. Im Rahmen dieser Aktivität wird die Rück- und Zuwanderung von Fachkräften in den attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort Schwedt/Oder gefördert."

Die Nachfrage nach den Angeboten der Willkommens-Agentur ist ungebrochen hoch. Derzeit werden z.B. mehr als 120 Personen durch das Projektteam betreut, seit Eröffnung der Agentur waren es rund 300. Hinzu kommen die hohen Zugriffszahlen auf das Online-Angebot. Betrug die Bilanz im ersten Jahr rund 30 Fachkräfte, welche mit ihren Familien durch die Unterstützung der Willkommens-Agentur in der Region ansässig wurden, so haben in der Zwischenzeit mehr als 100 Personen mit mindestens 50 Kindern ihren Platz in der Uckermark gefunden. Es handelt sich dabei um hochmotivierte Menschen mit dem Wunsch, in der Region leben und arbeiten zu wollen. Darunter sind fast ausschließlich gut ausgebildete Fachkräfte und Akademiker, welche die Zukunft ihrer oft jungen Familien in der Uckermark sehen. Die Vorstandsvorsitzende Ariane Böttcher betont: "Der Erfolg der Willkommens-Agentur hängt im starkem Maße von der intensiven Zusammenarbeit mit den Partnern in der Region ab. Auch wenn die Netzwerkarbeit viel Zeit in Anspruch nimmt, ist sie Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermittlung von Angeboten aus der Region. Ich möchte mich bei allen Unterstützern und Fürsprechern der Willkommens-Agentur ausdrücklich für die geleistete Arbeit bedanken."