Tischtennis-Bundesfinale:

Scherpf-Team Achter im Bundesfinale

Gegen die Konkurrenz aus Schulen mit deutschen Spitzenspielern überzeugten die Gymnasiasten aus der Stadt am Uckersee in Berlin mit Teamgeist. Dieser bescherte ihnen einen beachtlichen Rang im Mittelfeld.

Die Spielanalysen von Franziska Bütow (rechts) sowie deren taktische Tipps ermöglichten den Jungen des Scherpf-Gymnasiums Prenzlau, auf Rang acht im Bundesfinale vorzustoßen.
ESV Prenzlau Die Spielanalysen von Franziska Bütow (rechts) sowie deren taktische Tipps ermöglichten den Jungen des Scherpf-Gymnasiums Prenzlau, auf Rang acht im Bundesfinale vorzustoßen.

Das Bundesfinale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ war ein Beweis der Leistungsstärke von Schülern aus der gesamten Bundesrepublik in den Altersklassen WK III und WK II. Nicht nur Tischtennis, sondern auch Sportarten wie Badminton, Handball, Volleyball, Turnen sowie paralympische Disziplinen wurden in Berlin ausgetragen. Die Jungen des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums – Moritz Voß, Tobias Marggraf, Nick Janitschke, Jonas Guhlke, Kjell Liebher, Jannis Mathwich, Carl-Lukas Zühlke – unter der Betreuung der Sportlehrerinnen Karin Schott und Franziska Bütow zeichneten sich durch ein starkes Teamgefühl aus.

Ihr erstes Spiel gegen den Landessieger aus Nordrhein-Westfalen verloren die Prenzlauer 0:9. „Unsere Jungen konnten aus dem Spiel nur lernen und sich dabei aber für die anderen Spiele so gut wie möglich einspielen“, resümierte Franziska Bütow anschließend. Denn das spätere Siegerteam des Wettbewerbs hatte Engemann, den jüngsten Teilnehmer der German-Open im Gepäck. Somit kann der Satzgewinn von Moritz Voß gegen ihn als wahrer Erfolg gesehen werden. Den zweiten Satzgewinn hatte der 16-jährige sogar auf dem Schläger. Doch der erfahrene Engemann überzeugte letztlich mit besseren Schlägen und einem stärkeren Selbstbewusstsein.

Nach diesem Auftakt folgten die Gruppenspiele gegen Saarland und Sachsen. In beiden Spielen überzeugten die Prenzlauer als Team. Lautstark angefeuert und zielgerichtet betreut schafften sie zwei 5:4-Siege. Damit war eine Platzierung in der oberen Hälfte garantiert. In beiden Spielen war Jonas Guhlke der Matchwinner. Er überzeugte mit seiner selbstbewussten Spielweise und konnte die im Training des ESV Prenzlau erteilten Hinweise gut umsetzen. In der Zwischenrunde folgte eine klare Niederlage gegen die späteren Zweitplatzierten aus Hessen. Auch diese Mannschaft trat mit Nationalspielern an. Beim anschließenden Spiel gegen Hamburg zeigten die Prenzlauer zwar Ehrgeiz, verloren aber 3:5. Moritz Voß, Kjell Liebher sowie das gut eingespielte Doppel von Voß/Guhlke sicherten die Punkte für das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium. Durch diese Niederlage zog man in das Spiel um Platz 7 gegen Baden-Württemberg ein. Diesmal reichte es lediglich zu Siegen von Kjell Liebher und Tobias Guhlke, was den 8. Platz im Endklassement ergab. „Wir haben das Minimalziel erreicht und uns im Vergleich zu den Leistungen in den Jahren zuvor verbessert“, urteilte die Nummer 1 der Mannschaft, Moritz Voß. „Sowohl Tobias als auch Jannis, Kjell und Carl werden der Mannschaft auch im nächsten Schuljahr zur Verfügung stehen.“ Insbesondere Moritz Voß, der derzeit beim Verbandsoberligisten TTC Finow spielt, konnte mit dem hohen spielerischen Niveau seiner Gegner von Sportschulen, die wesentlich umfangreicher trainieren, mithalten. Alle im Team gingen hoch motiviert an ihre Leistungsgrenzen. „Besonderer Dank gilt der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft, ohne deren Transporthilfe eine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Bei ihr, unserem Fahrer sowie dem ESV Prenzlau, der unserem Schulteam Sondertraining ermöglichte, möchten wir uns bedanken“, so Karin Schott.

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