Schmöllner Sprintstaffel:

Überraschung in Zepernick

Bereits zum zwölften mal starteten die Schmöllner bei den Hallenmeisterschaften der Leichtathleten im Kreis Barnim.

Staffelwechsel von Marie Kersten auf Emilia Keßler.
Diethard Mieß Staffelwechsel von Marie Kersten auf Emilia Keßler.

Nahezu 300 Teilnehmer aus mehr als 20 Vereinen oder Schulen in den Altersklassen sechs bis U 20 (19 Jahre) kämpften um Medaillen und vordere Plätze. Für sieben junge Schmöllner war das noch einmal ein Härtetest kurz vor Jahresende. Gerade bei den Läufen über 100 Meter, 400 Meter und der 4x100-Meter-Staffel mussten die Athleten bei dem sehr glatten Boden aufpassen, nicht durch eine winzige Unachtsamkeit zu straucheln und damit die Chancen auf das Podest einzubüßen. Unsere Fortuna Sportler waren dabei recht erfolgreich.

Im Sprint kamen Moritz Ehrke, Hannah Fiehn und Marie Kersten auf jeweils Platz drei. Emilia Keßler (11 J.) und Lea Petrauschke (13 J.) gewannen Gold. Beide blieben deutlich unter der 19-Sekunden-Grenze.

Über die 400 Meter erkämpfte die sechsjährige Lynn Moehl Bronze. Äußerst knapp verpassten Emilia Keßler und Moritz Ehrke (10 J.)den Sieg und gewannen Silber.

Einer unerwarteten Sieg erlief die Schmöllner 4x100m Staffel der Mädchen. In der Besetzung Lea Petrauschke, Hannah Fiehn(beide 13 J.), Marie Kersten (14 J.) und Emilia Keßler (11 J.) mussten die Mädchen in der Altersklasse 14/15 starten, weil mit Marie eine Teilnehmerin dieser Altersklasse zugehört. Die hochfavorisierte Staffel der SG Niederbarnim startete mit drei Mädchen, die 2014 bei den Landesmeisterschaften Medaillen in dieser Altersklasse gewannen. Startläuferin Lea Petrauschke schaffte es an den Zepernicker Mädchen dran zu bleiben. Mit einem gelungenen Wechsel auf Hannah Fiehn verkürzte sich der Abstand. Auch der Wechsel auf Marie Kersten passte. Die dritte Läuferin der Zepernicker musste in der Kurve mehr riskieren, um an Marie, immerhin die drittbeste Brandenburgerin in diesem Jahr, auf Abstand zu halten. Sie riskierte zu v iel, rutschte kurz nach der Kurve weg. Marie reagierte gut und zog vorbei an die Spitze. Die Stabübergabe an die drei Jahre jüngere Emilia Keßler klappte großartig. Emilia sprintete und kämpfte, hielt die deutlich älteren Kontrahenten in Schach und sicherte den Staffelsieg m it über zwei Sekunden Vorsprung.

Marie Kersten bewies auch in Zepernick ihre Vielseitigkeit. Im Kugelstoßen belegte sie mit 9,16 Meter Platz drei. Beim Hochsprung überquerte sie die Latte bei 1,55 Meter genauso hoch wie die Siegerin und gewann die Silbermedaille. Bronze im Hochsprung sicherte sich auch Hannah Fiehn.

Vor allem im Sprung trumpften die Schmöllner Leichtathleten auch in Zepernick auf. Die sechsjährige Lynn Moehl übersprang in ihrem ersten großen Wettkampf die Vier-Meter-Grenze. Mit 4,15 Meter verfehlte sie nur knapp den Sieg. Den offenen Barnimer Meistertitel im Dreierhopp holten noch weitere vier Schmöllner, und das mit hochklassigen Ergebnissen:

• Moritz Ehrke übertraf als einziger aller Zehnjährigen die sechs Meter.

• Auch Emilia Keßler schaffte 6,17 Meter und siegte mit mehr als 70 Zentimeter Vorsprung.

• Lea Petrauschke fehlten nur zwei Zentimeter bis zur Sieben-Meter-Marke.

• Marie Kersten schaffte gar 7,58 Meter und gewann mit 81 Zentimeter Vorsprung gegen die brandenburgische Vizemeisterin im Sprint.

Mit insgesamt 17 Medaillen darunter sieben mal Gold fuhren die Leichtathleten vom SV Fortuna Schmölln nach Hause.

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