Neuvorstellung:

Allrader jetzt auch mit Automatik unterwegs

Der japanische Hersteller Mitsubishi hat einigen seiner beliebtesten Modelle ein neues Getriebe spendiert.

Ist jetzt auch in der Kombination Allradantrieb und Automatikgetriebe zu haben: der kompakte ASX von Mitsubishi.
Hersteller Ist jetzt auch in der Kombination Allradantrieb und Automatikgetriebe zu haben: der kompakte ASX von Mitsubishi.

Sie hießen Colt, Galant oder Space Wagon und zählten einst zu den erfolgreichsten Marken, die Mitsubishi auf den deutschen Markt brachte. Allerdings war es in den vergangenen Jahren etwas ruhig um das traditionsreiche japanische Unternehmen. Jetzt melden sich die Japaner zurück und wollen mit neuen Crossover-Modellen wie dem gerade gelifteten ASX, dem komfortablen Outlander oder dem Offroadklassiker Pajero in der Kombination Allradantrieb plus Automatikgetriebe deutlicher Flagge zeigen.

Die Voraussetzungen sind nicht schlecht. Schließlich hat sich beispielsweise der ASX in diesem Jahr bereits auf Platz 6 der beliebtesten Kompakt-SUV hinauf gearbeitet, als benzingetriebener Fronttriebler mit 117 PS und zu einem Einstiegspreis mit 18 990 Euro. Jetzt hat Mitsubishi noch eine Schaufel drauf gelegt und schiebt eine neue Spitzenmotorisierung und ein Automatikgetriebe für den allradgetriebenen ASX nach. Unter dessen Haube arbeitet ein aus dem Outlander entliehener 150 PS starker 2,2-Liter-Diesel in Zusammenarbeit mit einer Sechsgang-Automatik. Das Drehmoment beträgt stattliche 360 Newtonmeter. Die Preise für den ASX 2.2 DI-D beginnen bei 28 190 Euro. Als Normverbrauch gibt Mitsubishi 5,6 l/100 km an.

Die ersten Fahreindrücke mit dem 4,30 Meter langen ASX fallen positiv aus: ein durchzugsstarker Motor, großzügiges Raumangebot, gute Verarbeitung und ein familientauglicher Kofferraum mit 419 bis 1219 Litern. Die Automatik schaltet ohne zu Ruckeln. Die Serienausstattung ist umfangreich. Es fehlen allerdings die inzwischen schon fast Standard gewordenen Angebote an Assistenzsystemen.

Dafür zeigt der Outlander wie es geht. Gegen einen Zuschlag von 1900 Euro kann man ein ganzes Bündel von Assistenzsystemen ordern. Der Kompakt-SUV in seiner dritten Auflage glänzt mit einer schicken Karosse. Auch das Innenleben macht einen hochwertigen Eindruck. Viel Platz und eine dritte Sitzreihe sind weitere Pluspunkte. Auch hier passt die neue optionale Sechsgang-Automatik perfekt zum 150-PS-Diesel mit Allrad, allerdings zum Aufpreis von 1800 Euro. Im gleichstarken allradgetriebenen Benziner ist die Automatik Serie. Der Einstiegspreis für den frontgetriebenen 150-PS-Benziner mit Fünfgang-Schaltung beträgt 24 490 Euro. Wer sich für den allradgetriebenen Diesel in der höchsten Ausstattungsvariante entscheidet, muss 39 890 Euro aufbringen.

Für viel weniger ist der frontgetriebene Colt-Nachfolger Space Star zu haben. Gerade einmal 8990 Euro kostet der City-Flitzer. Wer allerdings mit dem CVT-Automatikgetriebe durchs Stadtgewimmel kurven will, kann das nur in der gehobenen Version und zu einem Aufschlag von 1000 Euro. Tröstlich: die zwei Benziner zu 71 PS oder 80 PS begnügen sich mit 4,4 l/100 km Treibstoff.

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