Berliner Strategie-Papier :

Deutschland soll Vorreiter bei selbstfahrenden Autos werden

Deutschland will kräftig investieren und setzt sich gleich mal international dafür ein, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit für selbstfahrende Autos von 10 auf 130 Stundenkilometer angehoben wird.

Jim Fets Der mit zahlreichen Sensoren ausgerüstete Audi A7 gilt in der Branche als ein Meilenstein für selbstfahrende Autos.

Mit Investitionen in den Ausbau digitaler Infrastruktur will die Bundesregierung Deutschland zum führenden Entwickler selbstfahrender und vernetzter Autos machen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch ein entsprechendes Strategiepapier aus dem Haus von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Ein Entwurf betont unter anderem die Bedeutung des mobilen Breitband-Ausbaus und eines zügigen Umstiegs auf digitalen Hörfunk. Zur Erprobung neuer Technik entsteht derzeit eine Teststrecke auf der Autobahn 9 in Bayern.

Damit dem Fahrer "keine zusätzlichen Haftungsrisiken aufgebürdet werden", will die Bundesregierung dem Entwurf zufolge die rechtlichen Rahmenbedingungen "überprüfen und, wo nötig, an die neuen Entwicklungen anpassen". So will sich Deutschland etwa international dafür einsetzen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit für selbstfahrende Autos von 10 auf 130 Stundenkilometer angehoben wird.

Beim automatisierten Fahren übernimmt in zunehmendem Maße das Auto die Führung, der Fahrer wird mehr und mehr zum Passagier. Das soll Unfälle und Staus vermeiden helfen. Dobrindt will seine Strategie am Nachmittag auf der Automesse IAA in Frankfurt vorstellen.

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