Neue Opel-Modelle:

Dieselrudel gleitet jetzt flüsternd leise über den Asphalt

Opel rüstet seine Diesel-Modelle auf. Für den Insignia und den Mokka bietet der Hersteller zwei neue Selbstzünder an. Wie benzinsparend die beiden wirklich über die Straßen rollen.

Von Opels Flaggschiff, dem Insignia, wurden seit dem Marktstart 2008 europaweit 750 000 Fahrzeuge verkauft. Nach einer Überarbeitung 2013 ist das Mittelklassemodell jetzt auch mit einem neuen, effizienten Diesel zu haben.
Glamann Von Opels Flaggschiff, dem Insignia, wurden seit dem Marktstart 2008 europaweit 750 000 Fahrzeuge verkauft. Nach einer Überarbeitung 2013 ist das Mittelklassemodell jetzt auch mit einem neuen, effizienten Diesel zu haben.

Bei Opel läuft es derzeit rund. Ansprechendes Design und hochmoderne Motoren kommen bei den Kunden an. Mehr als 219 000 Fahrzeuge verkaufte der Autobauer aus Rüsselsheim im vergangenen Jahr hierzulande. Das ist ein Absatzplus von 5,6 Prozent gegenüber 2013.

Bis 2018 sollen 27 zusätzliche Modelle auf den Markt kommen und 17 Triebwerke neu eingeführt werden. Den Anfang machen zwei Selbstzünder, die künftig den Mokka und den Insignia befeuern. Über die meiste Power in diesem Duo verfügt der 2,0 CDTI mit 170 PS, der im Insignia werkelt. Ein echter Leitwolf im Dieselrudel, der sich ausgesprochen prima fährt.

Spritverbrauch ist höher als angegeben

Das altbekannte Dieseln beim Kaltstart ist nach wenigen Augenblicken kaum noch zu hören. Flüsterleise spielt der Opel, der ab 29 895 Euro zu haben ist, seine Stärken aus.Der Sturmlauf endet erst bei 225 km/h. Für diese Leistung soll sich der Insignia gerade einmal 4,3 Liter Treibstoff genehmigen. Nach einer ersten Ausfahrt standen jedoch 5,5 Liter im Bordcomputer – selbst das aber ein vorzüglicher Wert.

Auch der Mokka hat ein neues Triebwerk eingepflanzt bekommen. Mit 136 PS bringt er sechs PS mehr auf die Straße als sein Vorgänger. Die Spitzengeschwindigkeit wird mit 191 km/h angegeben. Auch er ist mit dem Label „Flüsterdiesel“ geadelt und verbirgt seine Motorgeräusche ziemlich gut - außer, wenn über die Sechs-Gang-Automatik eine schnelle Leistungsentfaltung abverlangt wird. Beim Spritverbrauch stehen 4,1 Liter je 100 km im Datenblatt – real waren es 5,5 Liter. Zu haben ist der kleine Geselle ab 24 685 Euro.

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