Radler sollten vorsorgen:

Gefahren durch Rutschpartien und Dunkelheit

Nasse Straßen und Blätter auf den Wegen: Eine sorgfältige Vorbereitung macht den Drahtesel sicherer.

Glitschiges Laub und lange Bremswege: Radler sollten ihren Drahtesel rechtzeitig fit für den Herbst machen.
Julian Stratenschulte Glitschiges Laub und lange Bremswege: Radler sollten ihren Drahtesel rechtzeitig fit für den Herbst machen.

Für Fahrradfahrer hat der Herbst seine Tücken: regennasse Fahrbahnen, glitschiges Laub und schnell hereinbrechende Dunkelheit erhöhen in den trüben Monaten das Unfallrisiko. Radler sollten ihre Drahtesel frühzeitig fit für den Herbst machen und sich nicht von den Schmuddelwettermonaten überraschen lassen, sagt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger sind, müssen besonders Fahrradpendler oft im Dunkeln fahren. „Das größte Problem für Radfahrer ist sehen und gesehen werden“, sagt Welf Stankowitz, Referatsleiter Fahrzeugtechnik vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Deshalb rät er zu reflektierenden oder lichtverstärkenden Aufklebern an den Klamotten, am Helm und am Rucksack. Vorderlicht, Rücklicht und Katzenaugen sollten Radler regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls austauschen: „Gute Beleuchtung ist gar nicht mehr teuer.“

Um längere Bremswege auf nassen Straßen auszugleichen, sollten die Bremsen im Herbst angezogen werden und etwas schneller greifen als im Sommer. Ausreichend Profil auf den Reifen gibt die nötige Haftung. Rennräder mit ihren dünnen und glatten Reifen seien bei schlechten Wetterbedingungen im Herbst eher ungeeignet.