Technische Defekte:

Opel und Honda rufen Autos zurück

Gleich zwei Automarken müssen wegen technischer Probleme ihre Modelle zurückrufen. Und damit sind sie nicht alleine auf dem Automarkt. Defekte Airbags, die bereits Menschenleben gekostet haben, wurden von vielen Herstellern.

Die mangelhafte Verarbeitung der Takata-Airbags kann zu einer Explosion führen.
Jens Wolf Die mangelhafte Verarbeitung der Takata-Airbags kann zu einer Explosion führen.

Der Autohersteller Opel ruft gut 47 000 Wagen des Typs Insignia Sportstourer in die Werkstätten. Grund sind möglicherweise undichte Gasdruckfedern an der Heckklappe, bestätigte am Donnerstag ein Unternehmenssprecher einen Bericht der Fachzeitschrift „Kfz-Betrieb“. Laut einem Warnhinweis besteht die Gefahr, dass die Klappe des Kombis plötzlich herabfällt. Betroffen seien Modelle mit elektrisch betriebener Heckklappe aus den Baujahren 2009 bis 2015.

Mehrere Millionen Autos betroffen

Der japanische Autobauer Honda ruft wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata ebenfalls Wagen zurück. Insgesamt sind es nun weitere 4,5 Millionen.

Allein in Japan müssen 1,63 Millionen Wagen in die Werkstätten, wie es nach Angaben des Herstellers vom Donnerstag hieß. Betroffen seien 17 verschiedene Modelle. Damit hat Honda bislang insgesamt 24,5 Millionen Autos zurückgerufen. Die Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen - dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung sprengt und durch den Fahrzeugraum schleudert.

Auch Mazda oder Toyota, die US-Konzerne General Motors, Chrysler und Ford sowie BMW haben bereits Autos wegen der Probleme mit Takata-Airbags zurückgerufen. Honda ist seit mehr als 50 Jahren Kunde bei Takata und am stärksten betroffen. Die defekte Technik wird mit mindestens acht Todesfällen in den USA und Malaysia in Zusammenhang gebracht.

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