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Punkte relevant für Kfz-Versicherung

Zur Berechnung ihrer Beiträge fragen Kfz-Versicherer viele Kriterien ab. Manche interessiert mittlerweile auch das Punktekonto.

Autoversicherungen können ins Geld gehen. Wie viel man zahlen muss, berechnen Anbieter anhand verschiedener Kriterien.
Andrea Warnecke Autoversicherungen können ins Geld gehen. Wie viel man zahlen muss, berechnen Anbieter anhand verschiedener Kriterien.

Manche Versicherer fragen für die Berechnung einer Kfz-Versicherungsprämie nach dem Punktekonto in Flensburg. Hat man Einträge im Fahreignungsregister, dürften sich bei den Anbietern die Preise erhöhen, schätzt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Diese Abfrage sei „etwas Neues“, sagt sie.

Kfz-Versicherungsanbieter berechnen ihre Policen nach unterschiedlichen Kriterien. Der Markt ist in diesem Punkt sehr ausdifferenziert, wie Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erklärt. Generell sind die Unternehmen stets darum bemüht, das individuelle Risiko möglichst genau zu berechnen. Manche nutzen dafür nun auch die Verkehrssünderkartei.

Punkte sammeln – Prämien steigen

Eine Untersuchung des Portals Check24 legt nahe, dass Prämien bei Neuabschlüssen steigen, wenn Autobesitzer Punkte angehäuft haben. Allerdings war die Zahl der Versicherer, die sich für die Punkte in Flensburg interessierten, in dem Vergleich gering: Nur 3 von rund 50 Versicherern berücksichtigten das Kriterium. Bei Einträgen erhöhten diese aber die Preise und wollten zwischen 3 und 29 Prozent mehr.

Jeder müsse selbst einschätzen können, ob er das angeben will, erläutert Boss. Falsche Angaben sollte man nicht machen. Wenn Punkte während der Versicherungszeit dazukommen, müssen Autobesitzer diese nicht melden.