Polizeikontrollen in den Landkreisen:

Telefonieren auf dem Fahrrad wird teuer

Nicht nur Autofahrer, sondern auch Radler hatte die Polizei bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle im Visier.

Wer bei einer Verkehrskontrolle mit Handy am Steuer erwischt wird, muss 60 Euro Strafe zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.
Patrick Seeger Wer bei einer Verkehrskontrolle mit Handy am Steuer erwischt wird, muss 60 Euro Strafe zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.

Obwohl die massiven Verkehrskontrollen zum Monatsanfang angekündigt waren, tappten etliche Autofahrer in die Falle: 55 Gurtmuffel erwischte die Polizei am Dienstag in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen, sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, Carolin Radloff. 51 Pkw-Fahrer waren unangeschnallt unterwegs, hinzu kamen vier Lkw-Fahrer.

Handy auch für Radfahrer tabu

Außerdem wurden 13 Fahrzeugführer dingfest gemacht, die am Lenkrad telefonierten – sieben Autofahrer und sechs Radler. Die Pkw-Lenker müssen für dieses Vergehen 60 Euro zahlen, außerdem gibt es einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Aber auch für Radfahrer ist das Handy während der Fahrt kein Kavaliersdelikt, stellte Carolin Radloff klar. Sie müssen 25 Euro blechen.

Angesichts dessen, dass mehr als 100 Beamte an rund 40 Kontrollstellen im Einsatz waren, sei man aber mit den Zahlen zufrieden. Im Juli seien bei einer ähnlichen Aktion 83 unangeschnallte Fahrer erwischt worden. Noch bis Ende Dezember müssten Autofahrer mit verstärkten Kontrollen rechnen, kündigte Carolin Radloff an.

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