Unterwegs mit Vierbeinern:

Tiere sicher im Auto mitnehmen

Egal ob Hund, Katze oder Maus – es gibt keine gesonderte Regelung dazu, wie Tiere im Auto transportiert werden sollten. Aber sinnvolle Tipps von Experten.

Unkalkulierbares Risiko: Ungesicherte Haustiere im Auto können für sich selbst, die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer zur großen Gefahr werden.
Markus Scholz Unkalkulierbares Risiko: Ungesicherte Haustiere im Auto können für sich selbst, die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer zur großen Gefahr werden.

Hunde, die während der Fahrt aus dem Autofenster schauen, oder Katzen auf der Hutablage mögen süß und lustig sein. Doch das ist gefährlich, sagt Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Denn bei einer Vollbremsung sind die möglichen Folgen für Tier und Mensch kaum absehbar.

„Egal ob Hund oder Katze: Wer ein Tier im Auto mitnimmt, sollte es auch entsprechend sichern“, sagt Stankowitz. Wie das geht, ist aber nicht speziell vorgeschrieben. Denn rechtlich gesehen werden Tiere schlicht als Ladung betrachtet. So ist in der Straßenverkehrsordnung auch nicht gesondert aufgeführt, wie Hunde oder Katzen im Auto transportiert werden müssen.

Kleine Katzenkörbe gehören in den Fußraum

Der ADAC rät dazu, Tiere nur in entsprechenden Boxen mitzunehmen und diese auch zu sichern. Transportboxen sollten quer zur Fahrtrichtung, direkt hinter der Rücksitzlehne positioniert werden. „Auch wenn niemand auf dem Rücksitz sitzt, sollte man die Sicherheitsgurte schließen“, sagt Diana Sprung vom ADAC, „denn das erhöht die Stabilität“. Kleinere Katzenkörbe könnten auch sicher im Fußraum hinter den Vordersitzen untergebracht werden.