Kurioser Fall:

Alkoholisierter Mann als Fußgänger auf der A 19

Ein alkoholisierter Mann hatte am Samstagmorgen einen Spaziergang auf der A 19 unternommen. Vor allem die Heimfahrt wird dem 23-Jährigen aus Walow teuer zu stehen kommen.

Die Polizei fuhr den Betrunkenen nach Hause.
lassedesignen - Fotolia.com Die Polizei fuhr den Betrunkenen nach Hause.

Da staunten die Beamten der Autobahnpolizei in Linstow nicht schlecht, als sie am Samstagmorgen kurz vor 8 Uhr einen Fußgänger von der A 19 nahe der Anschlussstelle Waren holen mussten. Der 23-jährige Mann aus Walow hatte die Orientierung verloren und konnte nicht genau erklären, wie er auf die Autobahn gelangt war. Eigentlich hatte ihn ein Bekannter in seinem Fahrzeug mitgenommen. Bei einer Pause wollte er austreten, als er zurück gekommen sei, sei der Bekannte verschwunden gewesen.

So hatte sich der Walower selbst auf den Weg gemacht, er war dann irgendwie auf die Autobahn geraten, so seine Version. Kontrollen ergaben, dass der 23-Jährige 1,87 Promille Alkohol im Blut hatte. Weil Fußgänger auf der Autobahn verboten sind, muss der Mann mit einem Verwarngeld rechnen. Kosten kommen aber auch auf ihn zu, weil ihm die Heimfahrt nach Walow mit dem Polizeiwagen in Rechnung gestellt wird.