Freiheitsentzug für brutale Auto-Attacke:

Altenhofer muss vier Jahre ins Gefängnis

Ein Mann aus Altenhof muss wegen gefährlicher Körperletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr mit einer Haftstrafe büßen.

Der Tatort am 7. Juni des Jahres auf der L 206 bei Altenhof. Der jetzt Verurteilte hatte nach einem Streit die Radfahrer, die aus Niedersachsen stammen, mit seinem Auto gerammt. Foto: Susan Ebel
Susan Ebel Der Tatort am 7. Juni des Jahres auf der L 206 bei Altenhof. Der jetzt Verurteilte hatte nach einem Streit die Radfahrer, die aus Niedersachsen stammen, mit seinem Auto gerammt. Foto: Susan Ebel

Für eine brutale Auto-Attacke auf Radfahrer an der Mecklenburgischen Seenplatte muss ein Mann aus Altenhof für vier Jahre ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre und acht Monate Haft für den Angeklagten gefordert. „Das war gefährliche Körperverletzung und eine Revanche für einen kurzen Streit vorher in einer Gaststätte“, sagte der Anklagevertreter am Mittwoch am Landgericht Neubrandenburg.

Dem Verurteilten, der sich ausführlich bei den Opfern entschuldigt hatte, war zunächst versuchter Totschlag vorgeworfen worden. Laut Anklage hatte er am 7. Juni die Radfahrer aus Niedersachsen vorsätzlich mit dem Auto gerammt und war geflohen. Der Mann will aber wegen eines Cocktails aus Medikamenten und Alkohol keine Erinnerung mehr daran haben. Die Urlauber erlitten schwerste Verletzungen, an denen sie noch immer leiden.

Der Altenhofer wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verurteilt. Eine Tötungsabsicht sei nicht erkennbar gewesen, hieß es in dem Urteil.

 

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