Radweg erst im Jahr 2030?:

Auf B 192 Lebensgefahr für Radfahrer

Seit Jahren wird er gefordert – der Radweg an der Bundesstraße 192 zwischen Penkow und Sietow. Ohne Aussicht auf Erfolg, befürchtet die grüne Landtagsabgeordnete Jutta Gerkan.

Fahrraddemo: Bürger protestieren – der Radweg aber lässt warten. 
S. Pagenkopf Fahrraddemo: Bürger protestieren – der Radweg aber lässt warten. 

Es gab Demonstrationen, Proteste, Diskussionen – passiert aber ist noch nichts. Noch immer müssen sich die Radfahrer zwischen Penkow und Sietow auf der engen und schmalen Bundesstraße zwischen riesigen 30-Tonnern, schnellen Pkw und rasanten Motorrädern behaupten. Eine lebensgefährliche Verkehrssituation. Deren Entschärfung nach Einschätzung von Jutta Gerkan aber auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben worden ist. Begründung der Grünen: „Aus einer Anfrage meiner Fraktion an das Verkehrsministerium in Schwerin geht hervor, dass die Landesregierung die Radwegeplanung in erster Linie an den dreistufigen Ausbau der B 192 in Verbindung mit der Ortsumfahrung Klink bindet. Dabei ist noch gar keine Grundsatzentscheidung getroffen, alles hängt von der Aufnahme der Ortsumfahrung Klinks in den Bundesverkehrswegeplan 2015 ab.“

Mit anderen Worten: „Selbst eine Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2015 garantiert keine schnelle Durchführung – denn: Die Projekte werden im Zeitraum bis zum Jahr 2030 realisiert.“ Deshalb müsse das Land den Lückenschluss des Radweges zwischen Penkow und Sietow nicht von Entscheidungen des Bundes abhängig machen – sondern den Radwegebau entkoppeln. Gerkan: „Erst das wäre ein echtes Bekenntnis für unser Fahrradland Mecklenburg-Vorpommern.“

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Kommentare (1)

Hat Frau Gerkan auch einen Vorschlag gemacht, wie das Land den Radweg von den Entscheidungen des Bundes "entkoppeln" kann? Es handelt sich um eine Bundesstraße, und da bezahlt, wenn ich richtig informiert bin, der Bund für den Radwegebau und nicht das Land.