Angriff auf Jugendweihefeier:

Jugendliche entkommen aus Zelt, bevor es umgefahren wird

Sie wollten fröhlich den Start ins Erwachsenenleben feiern. Dass ihre friedliche Kindheit so unschön vorbei sein sollte, ahnten die Jugendweihe-Feiernden nicht.

Die Polizei erfuhr erst am Morgen von den nächtlichen Attacken.
Karl-Josef Hildenbrand Die Polizei erfuhr erst am Morgen von den nächtlichen Attacken.

Am Sonntag Vormittag erstattete eine Mutter in Begleitung ihrer 15-jährigen Tochter Anzeige bei der Warener Polizei, wie diese am Abend mitteilte. In der Nacht feierten neun Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren am Volksbad ihre Jugendweihe. Sie hatten sich fünf Zelte am Ufer aufgebaut. Zur Feier gesellten sich drei fremde Jugendliche, die später ältere Bekannte anriefen, um sich abholen zu lassen.

Gegen 3 Uhr erschienen diese mit einem VW und einem BMW am Volksbad und herrschten die Mädchen an, dass diese den Strand verlassen sollten. Danach fuhr ein Tatverdächtiger mit seinem Wagen absichtlich rückwärts über ein Zelt, ohne zu wissen, ob sich Personen darin befinden. Dann fuhr er vorwärts gegen ein weiteres Zelt. In diesem befanden sich zwei Jugendliche, die das Zelt unverletzt verlassen konnten. Die Feiernden rafften daraufhin sämtliche Zelte zusammen und flüchteten vom Volksbad. Aus Angst berichteten sie erst am Morgen ihren Eltern von dem Geschehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdacht des versuchten Totschlags, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Nötigung und der Sachbeschädigung aufgenommen.

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