Transporter donnert in die Höhenbegrenzung:

Autobahn 19 wird nach Unfall gesperrt

Neuer Zwischenfall auf der A19 vor der Petersdorfer Brücke. Erneut fuhr ein Laster in die Höhenbegrenzung. Die Fahrbahn ist deshalb am Montagabend ab 18.30 Uhr gesperrt.

Die verbeulte Höhenbegrenzung. Ein Laster war in die Konstruktion gefahren, die Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen und drei Meter Höhe abhalten soll, die marode Autobahnbrücke bei Petersdorf zu benutzen. 
Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern Die verbeulte Höhenbegrenzung. Ein Laster war in die Konstruktion gefahren, die Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen und drei Meter Höhe abhalten soll, die marode Autobahnbrücke bei Petersdorf zu benutzen. 

Wegen Reparaturarbeiten an der erst kürzlich errichteten Höhenbegrenzung für LKW wird am Montagabend die Autobahn 19 in Richtung Rostock zwischen Röbel und Waren voll gesperrt. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Linstow mitteilte, ist die Sperrung von 18.30 Uhr bis 20 Uhr geplant.

Grund für die Baumaßnahme ist unter anderem ein erneuter Zwischenfall mit einem Laster: Nach Polizeiangaben passierte ein Transporter mit Anhänger am Montagmittag die Höhenbegrenzung und riss die Konstruktion dabei ab. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 500 Euro. Gegen den Fahrer werde wegen Fahrerflucht ermittelt. Er fuhr nach der Karambolage einfach weiter.

Es kracht zum zweiten Mal      

Die Höhenbegrenzung und Stahlgleitwände auf der A19 waren erst vergangene Woche installiert worden. Sie sollen Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen zum Verlassen der Autobahn zwingen und somit davon abhalten, die marode Petersdorfer Brücke zu befahren. Auf der linken Fahrspur der Autobahn verbleibt laut Ministerium eine Fahrbahnbreite von 2,10 Meter und eine Durchfahrtshöhe von 3 Metern. Zu einem ersten Zwischenfall war es nur wenige Stunden nach Errichtung der Höhenbegrenzung gekommen. Ein Lkw hatte die vorgegebene Abfahrt ignoriert und war gegen die neu eingerichtete Begrenzung gefahren. Der Schaden betrug 300 Euro.

Lastwagen und Busse dürfen die Brücke über den Petersdorfer See seit Ende April nicht mehr passieren, weil die Erschütterungen des Schwerverkehrs kürzlich entdeckte Schäden an den Stahlträgern irreparabel vergrößern würden.

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