Rechte Szene:

Bagger, Leitungsrohre und eine Demo

Nein, das waren keine Bauarbeiter, die sich am Sonnabendvormittag beim Kriegerdenkmal nahe der Kietzstraßen-Baustelle versammelten. Vertreter der Warener rechten Szene hatten hier etwas anderes vor, als bei einer "Straßensanierung" zu helfen.

Die Polizei hatte am Sonnabend die Versammlung der rechten Szene in der Warener Kietzstraße zu begleiten.
Patrick Pleul Die Polizei hatte am Sonnabend die Versammlung der rechten Szene in der Warener Kietzstraße zu begleiten.

Bagger, Leitungsrohre und eine sandige Straße: Die Bauarbeiten auf der Kietzstraße hielten Vertreter der Warener rechten Szene nicht davon ab, dort am Sonnabendvormittag zu demonstieren. Wie die Polizei mitteilte, nahmen insgesamt zehn Leute ab 10 Uhr an der Kundgebung "Wir gedenken unseren Ahnen" teil. Die Teilnehmer versammelten sich am Kriegerdenkmal, dass sich in der Nähe des Kietzspeichers befindet. Dort wird am Sonntag, 15. November, dem diesjährigen Volkstrauertag, den gefallenen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges gedacht. Angemeldet war die Veranstaltung für zwei Stunden, sollte also bis 12 Uhr dauern. 

Doch die Teilnehmer blieben nicht die ganze Zeit bei der ungemütlichen, am Sonnabendvormittag sicherlich auch sehr zugigen "Baustellen-Straße". Sie beendeten ihre Kundgebung um 10.55 Uhr.

Die Polizei sicherte mit fünf Beamten die Demonstration die ganze Zeit ab, sodass es zu keinen Zwischenfällen kam.

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