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Befürchteter Mega-Stau blieb aus

Die Müritzregion steht bei Touristen hoch im Kurs. Das wurde zu Beginn des Osterwochenendes vor allem bei der Petersdorfer Brücke deutlich.

Kein Stau, dafür zäh fließender Verkehr: Auf der Baustelle an der Petersdorfer Brücke auf der A 19 kamen die vielen Autos am Donnerstag und Freitag nur mit Schrittgeschwindigkeit vorwärts.
Nadine Schuldt Kein Stau, dafür zäh fließender Verkehr: Auf der Baustelle an der Petersdorfer Brücke auf der A 19 kamen die vielen Autos am Donnerstag und Freitag nur mit Schrittgeschwindigkeit vorwärts.

Ganz so schlimm wurde es dann doch nicht. Der extrem langandauernde Rückstau auf der A 19 an der Petersdorfer Brücke ist ausgeblieben. Dafür mussten Autofahrer, die aus Richtung Berlin gen Ostsee fuhren, zwischen Röbel und Waren besonders Donnerstagabend und den ganzen Freitag über zäh fließenden Verkehr hinnehmen. Der Verkehr stockte auf einer Länge von drei bis fünf Kilometer.

Ein Stau von sechs Kilometer Länge, wie andere Medien berichteten, ist hier laut Polizeiangaben am Freitag nicht aufgetreten. Lediglich am Donnerstagmittag und frühen Nachmittag bildete sich auf diesem Abschnitt ein drei Kilometer langer Rückstau. Schuld am stockenden Verkehr sind die Sanierungsarbeiten an der Petersdorfer Brücke. Wegen der Maßnahme ist die Autobahn dort nur einspurig befahrbar. Zudem sind nur 40 Stundenkilometer erlaubt. Deshalb muss dort bei einem hohem Verkehrsaufkommen – wie an Feier- oder Ferientagen üblich – mit Einschränkungen gerechnet werden. Wie die Polizei mitteilt, herrsche an dieser Stelle das „Reißverschluss-Prinzip“ bei der Verengung auf eine Fahrbahn. Allerdings würden die Autofahrer zu früh versuchen, sich in eine sich bietende Lücke hineinzuschlängeln. Die Folge: Stau droht.