Fusion-Ticketstart:

Beliebt und berüchtigt: Ticket-Start fürs 18. Fusion-Festival in Lärz

Die einen würden fast alles tun, um sich eine Eintrittskarte zu sichern.  Andere beabsichtigen, sich einzuigeln oder zu verreisen - weil sie schon jetzt die Geräuschkulisse fürchten. Egal, wie es ist: Die Veranstaltung ist und bleibt ein Höhepunkt in der Region.

Erwacht nachts zum Lichtertunnel: der Cabaret-Hangar während der 17. Fusion auf dem Kulturkosmos-Gelände in Lärz.
Elke Enders Erwacht nachts zum Lichtertunnel: der Cabaret-Hangar während der 17. Fusion auf dem Kulturkosmos-Gelände in Lärz.

Eingeweihte wissen, wie der Hase läuft. Andere rätseln noch, ob sie es in diesem Jahr auch mal ausprobieren sollten, ein Fusion-Ticket zu erlangen. Wenn vom 26. bis 29. Juni 2014 wieder das viertägige Kulturkosmos-Spektakel auf dem ehemaligen Lärzer Militärflugplatzgelände steigt, wird es wieder jene geben, denen es gelungen ist, nach kompliziertem Losverfahren eine der begehrten Eintrittskarten zu erhaschen und jene, die leer ausgegangen sind.

Denn längst ist das Fusion-Festival so bekannt, dass der veranstaltende Verein,der Kulturkosmos Müritz e.V., die große Kartennachfrage nicht mehr befriedigen kann. Aus dem In- und Ausland pilgern Massen an das Dörfchen an der Müritz. Und in jedem Jahr sind die Organisatoren bemüht, immer sicherere und trotzdem  faire Ticket-Vergabe-Systeme zu entwickeln. Am 1. Dezember nun beginnt die Registrierungsphase für die Fusion 2014. Wer mitmachen will, muss fix sein. Per Internet ist es möglich, sich um eine Kaufoption für jeweils eine Karte zu bemühen - auf der eigens eingerichteten Vereins-Homepage. Dafür, dass auch Gruppen, Familien oder Freundeskreise gemeinsam aufs Festival gehen können, gibt es die Möglichkeit, sich als Gruppe vormerken zu lassen. "Wenn die Gruppe gewinnt, ist es egal, ob sie aus fünf oder 27 Leuten besteht", informiert die Kulturkosmos-Crew. Dann kommen alle zum Zuge, wobei die benötigten Tickets wieder auf die jeweiligen Namen der einzelnen Personen ausgestellt werden. Andersherum kann es passieren, dass die ganze Gruppe das Nachsehen hat und zu Hause bleiben muss. Eine Hoffnung allerdings gibt es dann trotzdem noch. Wer gewonnen hat, bekommt eine Glückwunsch-Mail und den Hinweis, dass er sein Ticket bis zu einem bestimmten Termin bezahlen muss. Ist das nicht geschehen, wandert die Kaufoption automatisch in den "Bingo-Topf". Ende Februar können alle, die in der ersten Auswahlrunde leer ausgegangen sind, erneut hoffen. Unter den zuvor abgelehnten Registrierten werden dann noch mal die übrigen Karten verlost. 

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