Kripo ermittelt:

Belohnung für Hinweise auf den Mops-Mörder ausgesetzt

Nach dem grausamen Tod eines Mopses wollen viele Müritzer offenkundig helfen, denjenigen zu finden, der dem Tier das angetan hat. Die Polizei bekommt viele Hinweise. Der Fall gerät ins Rollen und ist rein rechtlich kein Kavaliersdelikt.

So könnte die kleine Mopshündin lebend ausgesehen haben.
Valerio Pardi So könnte die kleine Mopshündin lebend ausgesehen haben.

Das hat die Müritzer nicht kalt gelassen. Und die Polizei auch nicht. Seitdem bekannt wurde, dass ein Mops in der Warener Feisneck ertränkt wurde, sind schon etliche Hinweise bei den Ermittlern eingegangen, wie auf Nachfrage bei der Polizei in Neubrandenburg von Pressesprecherin Diana Mehlberg zu erfahren war. Demnach seien auch einige Angaben via Internet aufgelaufen.

Die Mischlingshündin, die Ende vergangener Woche von einer Spaziergängerin auf dem Grund der Feisneck entdeckt worden war, muss ein jämmerliches Ende erlitten haben. Mit zwei Steinen hatte ein Tierquäler ihr das Überleben unmöglich gemacht. Die Hündin war nach Angaben des Tierarztes Dr. Holger Nietz, der sie untersucht hatte, etwa zehn Jahre alt, weder gechipt noch tätowiert. Aber sie hatte einen auffälligen Überbiss. Darauf hätten sich wohl auch schon Zeugen bezogen. Auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook beziehen Müritzer deutlich Stellung zu dem, was der bis dato unbekannte Hundehasser dem Vierbeiner angetan hat.

Die Leiche kam nach Malchin

Und ein Privater setzt 1000 Euro Belohnung aus „für Hinweise an die Polizei, die zu der Ergreifung der Täter und deren Verurteilung führen...“. Dennoch: Ein Tatverdächtiger ist laut Diana Mehlberg noch nicht ermittelt. Darum bittet die Polizei weiterhin, dass Leute, die sich an ein solches Tier erinnern können – es muss nicht direkt in Waren gewesen sein – sich bei der Polizei unter 03991-1760 zu melden. Auf Wunsch natürlich auch vertraulich.

Der Mops war nach der tierärztlichen Untersuchung zum Warener Stadtbauhof gekommen, wie Stefanie Schabbel aus der Pressestelle der Warener Stadtverwaltung auf Nachfrage berichtete. Das Tier sei dann nach Malchin zur Tierkörperbeseitigungsanstalt gekommen. Inzwischen dürfte es längst zu Tiermehl verarbeitet worden sein.

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