Landkreis streitet weiter:

Beschwerde in Sachen Südbahn angekündigt

Gemeinsam ist man stark. Mit den Nachbarn im Kreis Parchim/Ludwigslust will nun auch die Seenplatte weiter vor Gericht für den Erhalt der Südbahn streiten.

Die Proteste gegen die Schließung der Südbahn, wie hier in Malchow, sind nie abgerissen.
Carsten Schönebeck Die Proteste gegen die Schließung der Südbahn, wie hier in Malchow, sind nie abgerissen.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte geht in die nächste Instanz. Wie eine Sprecherin der Kreisverwaltung mitteilte, soll Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Greifswald gegen die Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes in Schwerin eingelegt werden.

Die Richter in der Landeshauptstadt hatten eine einstweilige Verfügung für den kompletten Erhalt der Südbahn abgelehnt. Das Gericht hatte die Ablehnung der Anträge damit begründet, dass eine Verpflichtung zum Weiterbetrieb bereits den Erfolg der Klage der Landkreise vorweg nehmen würde.

Dazu sagte der Seenplatte-Landrat Heiko Kärger (CDU): "Die Entscheidung ist von großer Bedeutung und Auswirkung für unsere Landkreise und die erstinstanzliche Entscheidung ist nicht in allen Punkten überzeugend. Zutreffend hatte das Verwaltungsgericht festgestellt, dass der Landkreis antragsberechtigt für ein Eilverfahren ist. Aber ob die Abbestellung der Südbahn auch rechtmäßig ist, dass soll nun das Oberverwaltungsgericht prüfen".

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