Isegrimm an der Müritz:

Besuch vom Wolf auf dem Golfplatz?

Es gibt kein Foto - nur eine Zeugenaussage. Aber auf einem Golfplatz in der Region soll ein Wolf aufgetaucht sein.

War es ein Wolf, der auf dem Golfplatz gesehen wurde?
Wolfram Kastl/Symbolbild War es ein Wolf, der auf dem Golfplatz gesehen wurde?

Auf der Golf-Anlage in Göhren-Lebbin will ein Sportler vor wenigen Tagen einen Wolf gesehen haben. Nach Angaben eines Bekannten habe der Sportler das Raubtier am Sonntagvormittag beobachtet. Aus einem angrenzenden Waldstück sei eine Gruppe Rehe hervorgesprungen, die von einem Tier mit grau-braunem Fell verfolgt wurde, gab der Bekannte die Beobachtungen wider. „Er ist sich ziemlich sicher gewesen, dass es ein Wolf und kein Hund war“, erklärte der Mann, der selbst Jäger ist.

Ein Beweis von dem Vorfall wie etwa ein Foto existiert allerdings nicht. „Es ging alles sehr schnell, wer rechnet schon beim Golfspielen mit einem Wolf?“ Für einen Isegrimm in und um Göhren-Lebbin liefert der Jäger noch ein weiteres Indiz. Demnach sei dort vor ungefähr drei Wochen das Kalb eines Landwirtes getötet worden. Man habe nur noch Knochenreste gefunden. Regionalen Wolfsbetreuern und Rissgutachtern wie Volker Spichler ist der Vorfall bislang nicht bekannt. „Wir haben keine Meldung erhalten“, erklärte Spichler. Ein Gutachten hätte wahrscheinlich Klarheit über den Verursacher der Attacke  gebracht. Doch dafür sei es zu spät.

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Kommentare (2)

Das "Symbolbild" ist übrigens symptomatisch. Es zeigt einen der vielen Hybriden, die bei uns herumlaufen. Die Ohren sind viel zu groß für einen Wolf. Und auch die Fellfärbung des Gesichts gehört nicht zum Wolf. Was wir das sehen, ist ein süßer Hund mit Wolfsanteil. Genetisch wertlos tragen diese Tiere zum Aussterben des Wolfes bei. Aber das dürfte der Wolfslobby beim Einsammeln der Spendengelder egal sein. Und die Wolfsfans aus der Großstadt merken das sowieso nicht. Die können in der Regel einen Wolf nicht von einem Dackel unterscheiden. Den Menschen in der Müritzregion, die bekanntlich zum Großteil vom Tourismus leben, können wir "gratulieren". Wenn die Wölfe dort so massiv auftreten werden wie z.B. im Raum Munster - und davon ist auszugehen - wird diese Einkommensquelle wegbrechen. Niemand ist so dumm, dort mit Kindern Urlaub zu machen, wo Wölfe zwischen den Häusern herumlaufen.

Wieder einmal ein Artikel, der vor lauter "Es könnte sein..." nur so strotzt. Eine Nichtmeldung eigentlich. Jemand hat gehört, dass ein anderer etwas gesehen haben könnte. Welchen Wert hat so etwas?