Polizei ermittelt noch:

Bootshaus-Besitzer müssen nach Brand von vorn anfangen

Glut und Qualm sind verraucht. Doch nun wird erst richtig deutlich, welcher Schaden den Bootschuppen-Besitzern in Gotthun entstanden ist. Ein Schuldiger für die Tat ist noch nicht ausgemacht worden.

Die Flammen vernichteten zehn Bootsschuppen in Gotthun.
Petra Konermann Die Flammen vernichteten zehn Bootsschuppen in Gotthun.

Traurig, aber auch glücklich, „dass nicht mehr passiert ist“. Die Gotthuner haben ihren Optimismus nicht verloren. Dabei ist vielen Familien in der Bootshausanlage, die zu Wochenbeginn nahezu komplett in Flammen aufgegangen war, dort nichts geblieben als verkohltes Holz. Und auch eine Menge zu tun. Wie Arnold Wegner, Vorsitzender der Bootsschuppengemeinschaft „Hafen Gotthun“ (BSG) sagte, gehe es nun darum, quasi von vorn anzufangen. Das Areal dürfe wieder bebaut werden.

Aber so rasch wird das nicht gehen. „Sämtliche Genehmigungen wie vom Bauamt und der Umweltbehörde müssen neu gestellt werden. Wir wollen unseren Mitgliedern dabei im Vorstand helfen Das Ganze hat uns enger zusammengebracht. Aber es ist wirklich schlimm, was da passiert ist“, sagt der Vorsitzende.

Fast 15 Jahre gibt es den Verein, in den alle eingetreten seien, die an besagter Stelle ein Bootshaus haben. Gemeinsam werde das Grün rundherum gepflegt und der Weg frei gehalten. Alles jedoch geht nicht gemeinsam. Schließlich seien die Schuppen privat. So habe jeder seine eigene oder schlimmstenfalls auch keine Versicherung. „Die ersten Versicherungen waren auch schon da“, weiß Wagner.  Nach Nordkurier-Informationen habe es seinerzeit das Ansinnen gegeben, eine Gemeinschafts-Versicherung abzuschließen. Aber daraus wurde nichts, da nicht alle zugestimmt hätten.

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