Kommunalpolitiker und ihre Wünsche für 2014:

Bürgermeister träumen vom großen Geldsegen

Kleine Gemeinden - große Wünsche: Die Liste der Träume in den Dörfern der Müritzregion ist lang. Ob einige davon im neuen Jahr überhaupt erfüllt werden können, ist allerdings fraglich.

Nicht nur viel Glück im neuen Jahr wünschen sich Bürgermeister der Müritz-Region.
Patrick Pleul/dpa Nicht nur viel Glück im neuen Jahr wünschen sich Bürgermeister der Müritz-Region.

Fragt man Finckens Bürgermeister Erich Nacke (CDU) nach den Wünschen für seine Gemeinde im neuen Jahr, dann kommt‘s wie aus der Pistole geschossen: „Mehr Geld vom Land.“ Die Bürgersteige müssten saniert werden, aber das Geld ist knapp, meint Nacke. Ganz dringend aber ist eines: „Dass endlich die Straße zwischen den Ortsteilen Knüppeldamm und Dammwolde erneuert wird.“ Das ist eine Kreisstraße und also der Großkreis in der Pflicht. Aber selbst der Besuch von Landrat Heiko Kärger (CDU) im Mai 2013 habe nichts gebracht. „Bis heute sind noch nicht einmal die Schäden vom Winter 2012/2013 beseitigt“, kritisiert Nacke.

Über einen Geldsegen würde sich auch Alt Schwerins Bürgermeister Wolfgang Holbe (parteilos) freuen: „Um den Gemeinde-Haushalt zu stabilisieren. Die Gemeinden haben kaum eigene Einnahmen, die Zuweisungen vom Land werden weniger, die Pflichtaufgaben für eine Gemeinde aber bleiben und müssen finanziert werden“, zeigt Holbe das Dilemma auf. In dem steckt auch Vollrathsruhe, wie Bürgermeister Siegfried Grohmann (SPD) bestätigt. „Wir brauchen Geld, um Straßen zu sanieren“, sagt er und hat dabei vor allem eine im Blick: die zwischen Hallalit und Klein Luckow. „Da muss 2014 endlich was passieren. Durch die Arbeiten an der Bahnstrecke haben die Baufahrzeuge viel kaputt gefahren. Aber die Bahn ist nicht bereit, sich finanziell an der Beseitigung der Schäden zu beteiligen“, ärgert er sich.

Mehr Unterstützung vom Land und vom Landkreis – das wünscht sich Möllenhagens Bürgermeister Heinz-Peter Wenzel (parteilos) fürs neue Jahr. Straßen müssten erneuert und neu Geschaffenes erhalten werden. „Wir haben unseren Park aufgemöbelt und 45 neue Bäume gepflanzt. Es wäre schön, wenn es wieder Arbeitsgelegenheiten gäbe, so dass wir unsere Anlagen in Schuss halten können“, so Wenzel.

Bürgermeister Johannes Güssmer (Wählergemeinschaft) aus Jabel wünscht sich für 2014, dass die Planungen fürs Bioenergiedorf über die Bühne gehen. Und: „Wir weihen am 22. Januar unser Gemeindehaus ein.“

 

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