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Bunt und laut im Kampf ums Warener Sozialamt

In die dritte öffentliche Runde ist am Donnerstag der Kampf der Müritzer gegen den Umzug des Warener Sozialamtes gegangen. Im Narren-Look protestierten die Gegner diesmal auch mit Worten.

Bunt und laut ging es am Donnerstag bei der Demo zum Erhalt des Sozialamtes in Waren zu. Initiator Dieter Schröder (r.) dankte den Demonstranten und bat um friedliches Miteinander.
Carina Göls Bunt und laut ging es am Donnerstag bei der Demo zum Erhalt des Sozialamtes in Waren zu. Initiator Dieter Schröder (r.) dankte den Demonstranten und bat um friedliches Miteinander.

Der Countdown läuft. Wenige Tage vor der Sondersitzung des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg sind am Donnerstag erneut zahlreiche Müritzer in Waren auf die Straße gegangen, um sich öffentlich dafür stark zu machen, dass das Sozialamt komplett in der Müritzstadt bleibt. Erstmals wurde diesmal nicht nur stumm mit Transparenten demonstriert, sondern auch geredet. So wurde unter anderem Warens Bürgermeister Norbert Möller deutlich: "Ich verspreche, dass ich mich stark machen werde, dass das alles so nicht umgesetzt werden darf, wie es geplant ist", gab Möller sein Wort.

Auch Menschen, die von der Warener Lebenshilfe betreut werden, ergriffen das Mikro, um ihre Wut und ihr Unverständnis über den geplanten Umzug der Behörde auszudrücken. Der Chef der Lebenshilfe, Dieter Schröder, ist am Donnerstagnachmittag bei Landrat Heiko Kärger. Dieser hatte ihn zu einem Gespräch zum Umzug des Sozialamtes eingeladen.

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