Fußball-Oberliga:

Das passt! Drei Neue und drei Punkte für Malchow

Nicht nur der Auswärtssieg beim ehemaligen Regionalligisten FSV Optik Rathenow sorgte beim Malchower SV 90 für Riesenfreude. Auch das gerade erst verpflichtete "Dreiergespann" konnte an der Havel schon sehr gut mitspielen.

Die drei Neuen: Rückkehrer Dariusz Kostyk, Jean-Philippe Meibohm und Kevin Koussou (von links) spielten bereits beim Auswärtsspiel in Rathenow für den Fußball-Oberligisten Malchower SV 90.
Jens-Uwe Wegner Die drei Neuen: Rückkehrer Dariusz Kostyk, Jean-Philippe Meibohm und Kevin Koussou (von links) spielten bereits beim Auswärtsspiel in Rathenow für den Fußball-Oberligisten Malchower SV 90.

Es gibt Tage da passt einfach alles. So ging es dem Malchower SV 90 an diesem Wochenende in der Fußball-Oberliga. Die Malchower wollten unbedingt noch drei neue Spieler verpflichten. Doch das Transferfenster fing an, sich zu schließen, und das Auswärtsspiel beim FSV Optik Rathenow stand an.

Doch es hat sich gelohnt, bis zuletzt zu warten. Auf einen Schlag konnte der MSV 90 noch am Freitagabend drei neue Kicker verpflichten, die auch alle drei am Sonnabendnachmittag in Ratenow an der Havel zum Einsatz kamen.

Und dann wurde auch noch der ehemalige Regionalligist FSV Optik Rathenow mit 1:0 besiegt, durch ein Tor von Tobias Täge in der 56. Minute.

"Ich freue mich besonders für unsere Trainer André Schröder und Ingo Broßeit, denn in der Vorwoche hatten wir wirklich Pech beim Spiel gegen Altglienicke. So aber gleicht sich im Fußball zum Glück alles wieder aus", freute sich Bernd Klein, der ehrenamtliche Fußball-Obmann des Malchower SV 90. Er hatte mit großem Zeitaufwand bis zuletzt um die Neuverpflichtungen gekämpft.

Dabei handelt es sich um Dariusz Kostyk, der früher schon für den Malchower SV 90 gespielt hatte und schon lange in Malchow wohnt. Die anderen beiden Spieler heißen Jean-Philippe Meibohm und Kevin Koussou.

Und bevor jetzt einer kritisiert, die Malchower wollten doch nicht mehr so viele Ausländer verpflichten, dem sei erwidert: Jean-Philippe Meibohm ist Deutscher von einer Mutter, die aus Frankreich stammt, und der dunkelhäutige Kevin Koussou ist nicht nur in Deutschland geboren, sondern hat in München sogar einen ur-bayrischen Dialekt angenommen, den man als Norddeutscher erst einmal verstehen lernen muss.