Kuriose Straßennamen:

Der doppelte Heimweg

Zum Kichern, zum Schmunzeln, zum Wundern: Fast jeder Ort hat komische Straßennamen. Auch in der Müritzregion gibt es einige davon. Wir suchen die kuriosesten Adressen - machen Sie mit!

Egal wo man nun eigentlich hin muss: In Penkow ist der Heimweg gut 300 Meter lang.
Petra Konermann Egal wo man nun eigentlich hin muss: In Penkow ist der Heimweg gut 300 Meter lang.

Für die Einwohner ist er inzwischen zur Normalität geworden. Wer zu Besuch kommt, der muss manchmal über ihn schmunzeln. Und nur wenige wissen, wo er ursprünglich herkam. Wenn es um Straßen- und Ortsnamen geht, haben die Müritzer offenbar jede Menge humorige Einfälle.

Wie sonst lässt sich erklären, dass in Penkow einige auf dem „Heimweg“ wohnen. Oder gibt es dafür etwa einen historischen Grund? Vielleicht lag dort ja schon vor vielen Jahren die Dorf-Gaststätte. So konnten Kneipenbummler ruhigen Gewissens behaupten, sie seien schon längst auf dem Heimweg und trotzdem in aller Ruhe noch ein paar Bier zu sich nehmen.

In Waren dagegen leben einige am Roebelmann. Aber sind Röbelmänner und -frauen nicht eigentlich viel weiter südlich in der entsprechenden Stadt zu Hause? Vielleicht hat in Waren-West ja mal ein besonders auffälliger Bursche gewohnt, der aus Röbel kam.

Im Nordkurier wollen wir uns in den nächsten Wochen mit den kuriosen Straßennamen der Müritz-Region beschäftigen. Welche gibt es überhaupt? Und wer weiß noch, wie der Name entstanden ist? Auch so mancher Namensgeber ist inzwischen in Vergessenheit geraten, sei es ein ehemaliger Bürgermeister oder der örtliche Mediziner. Wir freuen uns auf Ihre Leserzuschriften per Email oder Brief, gerne auch per Telefon unter 03991 641327.