Der Eigentümer von Avila spricht:

Der Hotel-Abriss ist die einzige Wahl

Der Eigentümer des alten Müritzhotels legt ein Schadstoffgutachten in die Waagschale – für den Abriss.

Durchkreuzt der Denkmalschutz nun die Pläne der Avila-Gruppe für das Hotel?
Jens Büttner Durchkreuzt der Denkmalschutz nun die Pläne der Avila-Gruppe für das Hotel?

Man müsse jetzt vernünftig denken, um eine Entscheidung zu treffen, meint Douglas Fernando, Vorstand der Avila-Gruppe. Die hat das einstige Müritzhotel in Klink gekauft und will es abreißen, um ein neues zu bauen. Doch das Haus wurde gerade vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Schwerin zum Denkmal erklärt. Jetzt muss der Kreis, der übrigens den Antrag auf Denkmalschutz gestellt hat, klären, ob der Erhalt für die Avila-Gruppe zumutbar ist oder ob es doch abgerissen werden sollte.

Nach dem vorliegenden Schadstoffgutachten, das im Zuge der Abrisspläne erstellt wurde und unter anderem Asbest auflistet, sollte man letzteres tun, meint Fernando. „Es sind alle Fakten und Daten da.“ Es sei danach unverantwortlich, hier weiterhin Menschen wohnen zu lassen. „Es muss abgerissen werden. Es gibt keine andere Wahl“, macht der Vorstand von Avila deutlich – und wendet sich damit gegen Spekulationen, das einstige Hotel könnte zu einer Unterkunft für Flüchtlinge werden.

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Kommentare (1)

es ist schon seltsam das tausende besucher und gäste dieses hauses unbeschadet den asbestschadstoffen dieses gebäuden getrotzt haben. jetzt wo es einen guten nutzen bringen könnte steht auf einmal die gesundheit alles auf dem spiel. aber man bedenke das für ein abgerissenes gebäude dieser art wieder fördergelder fliessen und die gemeinschaft alles tragen kann was den herren investoren so in den sinn kommt. ach ja, ein schönes wassergrundstück hat man ja dann auch noch zur not und kann die uferpromenade einzäunen nach der art des westdeutschen kleinkapitalisten....