Wechsel im Warener Bürgermeistersessel:

Der neue Mann am Steuer der Stadt

Bewegende Momente in der Warener Stadtvertretung. Günter Rhein gibt seinen letzten großen Auftritt als Bürgermeister. Der neue Mann an der Spitze der Verwaltung legt seinen Eid ab. Und es gibt auch eine neue Stadtpräsidentin.

Übergabe des Staffelstabs: Günter Rhein und sein Nachfolger als Bürgermeister Norbert Möller. Der warb in seiner Antrittsrede um eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik.
Carsten Schönebeck Übergabe des Staffelstabs: Günter Rhein und sein Nachfolger als Bürgermeister Norbert Möller. Der warb in seiner Antrittsrede um eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik.

Blumensträuße, Küsschen, diesmal keine Tränchen. Die Floristen in Waren dürften in den letzten Tagen gute Umsätze gemacht haben. Denn allein am Mittwochabend nahm Warens Noch-Bürgermeister Günter Rhein (SPD) zahlreiche Sträuße entgegen. Dazu gab es auch noch jede Menge blumige Worte von den Stadtvertretern bei ihrer letzten Sitzung des Jahres. „Das geht tief rein“, beschreibt Rhein seine „Abschiedstour“.

Selbst sein Dauerkritiker Toralf Schnur (FDP) stimmte versöhnliche Töne an.: „Wir haben herzhaft gestritten, aber das hat unserer Stadt gut getan. Und der Bürgermeister hat Waren nach vorne gebracht.“ Auch die anderen Fraktionschefs stießen ins gleiche Horn.

Rund eine Stunde später wurde „der Neue“ vereidigt. Norbert Möller (SPD) wird ab 1. Januar der neue Chef im Rathaus sein. „Keine Angst Norbert, ich werde nicht ständig in der Verwaltung auftauchen, um gut gemeinte Ratschläge zu geben“, hatte Günter Rhein ihm noch versprochen. Möller versprach in seiner Rede, er wolle das Projekt Jugendzentrum schnellstmöglich zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.  

Möllers Einzug ins Rathaus sorgte auch für ein großes Stühlerücken im Parlament. Schließlich musst für ihn ein Ersatz als Stadtpräsident her. Heidemarie Engelking (Die Linke) und Christian Holz (CDU) stellten sich als Vertreter ihrer Fraktionen dem Votum der Abgeordneten. In geheimer Wahl entschieden die sich mehrheitlich für die Kandidatin der Linken. Allerdings nur mit einer hauchdünnen Mehrheit. Sie bekam 14 der 27 Stimmen. Eine weniger gab es für Christian Holz. SPD und Grüne hatten als größte Fraktion auf das Amt verzichtet.

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