Bühnen, Bands, Besucher:

Die Fusion dreht auf

Glücklich die Festival-Fans, die Tickets ergattert haben und nun die Stimmung in Lärz genießen. Vor den Theateraufführungen gibt es lange Schlangen, das Publikum freut sich zudem auf die Bands und die Imbiss-Stände sind dicht umlagert.

Die Besucher erobern das Festival-Gelände.
Elke Enders Die Besucher erobern das Festival-Gelände.

Zehntausende Besucher pilgern bei bewölktem, aber trockenem Wetter über das Fusion-Festival-Gelände in Lärz. Auf zahlreichen Bühnen haben sich die Bands aufgebaut, DJs legen auf, Künstler aus aller Welt bauen Kulissen oder bereiten sich auf ihre nächsten Auftritte vor. Lange Schlangen haben sich vor den Theateraufführungen in Zelten und Hangar gebildet, die Imbissstände sind teilweise dicht belagert, die Atmosphäre ist entspannt.

„Was die Fusion auszeichnet, ist, dass man rüberstreifen kann, überall gibt es Neues zu entdecken, während man bei anderen Festivals mehr an der Stelle steht“, schwärmen auch Pablo (32) und Sabine (31), die es nur einem glücklichen Umstand zu verdanken haben, dass sie dieses Jahr wieder dabei sein können. „Bei der zweiten Nachverlosung haben wir Glück gehabt, da hat es mit dem Ticket geklappt“, schildert die Kölnerin, die jetzt mit ihrem Freund in Berlin wohnt. Sie nehme von der Fusion immer viele Eindrücke mit nach Haus. Dass der Veranstalter vor einigen Jahren sein Gelände noch intensiver abgedichtet hat gegen Leute, die ohne Ticket über die Zäune stiegen, sehen sie als positiv an. Damit sei die Atmosphäre viel angenehmer.

Indes lief noch bis in den Donnerstagabend hinein der Anreiseverkehr. Immer neue Autos und Busse, vollbesetzte Taxen und Großraum-Limousinen erreichten das Gelände, viele drehten um, um sogleich wieder Nachschub zu holen.  Die Polizei ist an vielen Stationen auf den Zufahrtswegen präsent. Selbst im Dorf wechseln die Beamten ständig die Kontrollstellen.

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