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Die neue Drehleiter ist ein Schnäppchen

Das ist ein echtes Weihnachtsgeschenk: In Röbel steht jetzt ein wichtiges Feuerwehrgerät.

Zum Glück kein Notfall: Landrat Heiko Kärger (CDU), Röbels Bürgermeister Heiner Müller (SPD) und Amtsvorsteher Manfred Pitann (von links) durften die neue Röbeler Drehleiter schon mal testen.
Petra Konermann Zum Glück kein Notfall: Landrat Heiko Kärger (CDU), Röbels Bürgermeister Heiner Müller (SPD) und Amtsvorsteher Manfred Pitann (von links) durften die neue Röbeler Drehleiter schon mal testen.

800 000 Euro für eine nagelneue Feuerwehr-Drehleiter – nein, das kann sich Röbel nicht leisten. Und trotzdem steht im Feuerwehrdepot am Gotthunskamp jetzt genau so ein Gerät. Denn die Röbeler Feuerwehrleute hatten sich umgeschaut nach einem gebrauchten Gerät mit Garantieleistungen – und waren fündig geworden. „Nur“ rund 90 000 Euro kostete die „neue“ Röbeler Drehleiter. Finanziert wurde das Gerät, das bis in eine Höhe von 30 Metern ausgefahren werden kann, über das Amt Röbel Müritz. Die Stadt und die 22 Gemeinden des Amtes haben ihre Gelder zusammengetan, um die Hälfte der Kosten für die Röbeler Drehleiter zu decken. Dabei, so erklärte es Amtsvorsteher Manfred Pitann, Bürgermeister in Zepkow, musste es mit der Finanzierung schnell gehen: „Wir sind durch alle Gemeinden gereist und haben uns das Okay der Bürgermeister geben lassen.“ Und schnell kam übrigens auch die Zusage vom Kreistag Mecklenburgische Seenplatte: Er steuerte weitere 45 000 Euro für den Kauf der Drehleiter bei.

Für die Menschen in der südlichen Müritzregion bedeutet die Röbeler Drehleiter nun mehr Sicherheit. „Im Notfall hätten wir immer die Drehleiter aus Malchow anfordern müssen. Rund 30 Minuten dauert es ungefähr, bis sie bei uns vor Ort ist. Jetzt, mit einer eigenen Drehleiter, können wir noch schneller reagieren“, machte Feuerwehrmitglied Michael Schlichting deutlich.