Spürhund durchsucht Wohnung:

Drogen-Einsatz in Penzlin und die Polizei mauert

Die Beamten rückten mit einem Spürhund an. Es gab eine Durchsuchung. Die Hintergründe für den Einsatz in Penzlin bleiben allerdings nebulös. Die Polizei ist äußerst wortkarg.

Sogar ein Spürhund wie dieser kam in Penzlin zum Einsatz.
Carmen Jaspersen Sogar ein Spürhund wie dieser kam in Penzlin zum Einsatz.

Die Staatsmacht rückte in den Morgenstunden in Penzlin an. Die Fahnder interessierten sich für ein Gebäude am Wall gegenüber des Spielplatzes. Ein Spürhund kam zum Einsatz. Wenn in einer kleinen Stadt wie Penzlin mehrere Polizisten auf einmal auftauchen, fällt das schnell auf. Der Einsatz der Uniformierten vor knapp einer Woche hat sich herumgesprochen. Die Gerüchteküche brodelt kräftig. Es sei um Drogen gegangen, heißt es. Aber was ist dran an diesen Spekulationen?

Die Polizei hat zu dem Vorfall eine defensive Informationspolitik eingeschlagen. Gegenüber dem Nordkurier bestätigte eine Sprecherin lediglich den Einsatz am 3. Mai und die Durchsuchung eines Hauses mit Hilfe eines Drogenspürhundes. Zu den Ergebnissen wollte sich die Polizei-Sprecherin allerdings nicht weiter äußern. Auch zu den Hintergründen der Polizei-Aktion machte sie keine Angaben. „Aus ermittlungstaktischen Gründen“, erklärte die Sprecherin.

Die Kriminalpolizei ermittele in dem Fall, sagte sie weiter. Gegen wen sich die Ermittlungen richten und welchem Verdacht die Kripobeamten nachgehen, ließ sie allerdings offen. Die Gerüchteküche über den morgendlichen Drogeneinsatz der Polizei in Penzlin wird wohl noch etwas länger brodeln.

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