Erinnerungen an Todesfahrer sind noch frisch:

Dumm und gefährlich: Schon wieder ohne Führerschein hinterm Steuer

Es ist erst drei Wochen her, dass ein betrunkener Autofahrer, der nicht im Besitz eines Führerscheins war, in Waren einen Fußgänger tot gefahren hat. Am späten Dienstagabend ging der Polizei erneut ein Autofahrer ins Netz, der seinen Führerschein wegen Trunkenheit verloren hat - und trotzdem hinterm Steuer saß.

Spuren eines tragischen Unfalls: Unmittelbar am Müritzufer war der Fußgänger Mitte April von einem betrunkenen Autofahrer erfasst und getötet worden.
Udo Roll Spuren eines tragischen Unfalls: Unmittelbar am Müritzufer war der Fußgänger Mitte April von einem betrunkenen Autofahrer erfasst und getötet worden.

Das ist bodenloser Leichtsinn, grob fahrlässig und kann tödliche Folgen haben - das Fahren ohne Führerschein und mit Alkohol im Blut. Bei einer Routinekontrolle am Dienstagabend gegen 21.45 Uhr in der Rosa-Luxemburg-Straße in Waren stellten die Beamten fest, dass ein 46-jähriger Autofahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zunächst hatte der Mann gegenüber der Polizei behauptet, er habe seinen Führerschein lediglich vergessen. Als die Beamten aber die Personalien des Mannes abfragten, stellten sie schnell fest, dass der Autofahrer "in einem anderen Bundesland bereits wegen mehrfacher Trunkenheit im Verkehr, Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis" auffällig geworden war. Bereits seit 2014 darf der Mann kein Auto mehr fahren.

In Waren sind die Erinnerungen an den 16. April noch frisch - an jenem Abend hatte ein 27-Jähriger Am Seeufer einen 67-jährigen Fußgänger mit seinem Pkw erfasst. Noch an der Unfallstelle war der Fußgänger verstorben. Auch der 27-jährige Unfallverursacher hatte seinen Führerschein bereits vor längerer Zeit abgeben müssen - zum Zeitpunkt des Unfalls hatte er zwei Promille Alkohol im Blut. Ihm droht jetzt eine mehrjährige Haftstrafe.

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