Kaufhallenstreit belegt:

Edeka gewinnt das Duell gegen Rewe

Die Sache ist entschieden. In Warens Norden baut jetzt ein einheimischer Kaufmann seinen vierten Markt auf.

Toralf Schnur (FDP)
Thoralf Plath Toralf Schnur (FDP)

Die Enttäuschung bei den Verlierern des Wettkampfes um einen neuen Kaufhallen-Standort in der Teterower Straße in Waren hält sich noch in Grenzen. „Wir haben das erwartet“, sagte Marion Anton, die Vertreterin des Rewe-Konzerns, die am Mittwoch Abend die Abstimmung der Warener Stadtvertretung live miterlebte. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten für den Standort, an dem der Warener Unternehmer Ingolf Schubert einen neuen Edeka-Markt errichten will. Nur Toralf Schnur (FDP) stimmte für das Rewe-Bauvorhaben.

So bitter das Votum für Rewe, so guter Stimmung war Konkurrent Ingolf Schubert. Die Anspannung sei endlich vorbei, sagt er nach der Abstimmung auf Nordkurier-Nachfrage. Schubert versprach, sollten die Genehmigungen für den Abriss der alten Kaufhalle und den Bau des neuen Supermarktes rechtzeitig vorliegen, im nächsten Jahr das bestehende Gebäude abzureißen und dann gleich mit dem Bau zu starten. Spätestens im Frühjahr 2015, so die Planung des Unternehmers, könnte dann die neue Kaufhalle stehen.

Die Entscheidung der Stadtvertreter war für die meisten keine Überraschung, nachdem bereits der Hauptausschuss die Empfehlung für das Edeka-Vorhaben abgegeben hatte. Viele Warener hatten sich dem Vernehmen nach allerdings ein anderes Votum gewünscht.

 

 

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